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MVP: NPD verweigert zum Jahrestag der Machtübertragung an Hitler NS-Opfern das Gedenken

30. Januar 2008 19:01 17 mal gelesen Kein Kommentar

Die NPD will eine ganz normale demokratische Partei sein. Eine Partei, die auf ihren Parteitagen bei den wichtigen Entscheidungen keine Öffentlichkeit zulässt, die zahlreiche vorbestrafte Mitglieder und Funktionäre hat und die den Opfern des Holocaust 75 Jahre, nachdem Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde, das Gedenken verweigert. Und das in einem bundesdeutschen Parlament. Endstation Rechts berichtet, Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider habe die Sitzung des Landtages mit dem Hinweis eröffnet, dass heute vor 75 Jahren die nationalsozialistischen Diktatur begonnen hätte. Es sei die Verantwortung der Demokraten, die Feinde der Demokratie in die Schranken zu weisen. Im Gedenken an die nationalsozialistische Schreckensherrschaft bat die Landtagspräsidentin das Plenum demnach sich für eine Schweigeminute von den Plätzen zu erheben.

Alle Vertreter der demokratischen Parteien kamen dieser Aufforderung nach, nur die NPD-Fraktion blieb geschlossen sitzen. Raimund Borrmann unterhielt sich laut Endstation Rechts während der Rede und der Gedenkminute sogar mit Michael Andrejewski. Stefan Köster fiel durch zwei Zwischenrufe auf.

Auch in Sachsen hatte die NPD bereits ähnliche Aktionen gebracht.

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