Braunschweig: 17-Jähriger bei ausländerfeindlichen Überfall verletzt
Bei einem ausländerfeindlichen Überfall in Braunschweig ist laut einem AP-Bericht ein Jugendlicher am Kopf verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der 17-Jährige aus einer Gruppe junger Leute heraus beleidigt und “mit derben Worten zum Auswandern aufgefordert”. Als der Jugendliche weitergegangen sei, habe er von hinten einen Schlag gegen den Kopf erhalten und sei zu Boden gegangen, sagte ein Polizeisprecher.
Die vermutlich drei Täter hätten auf den am Boden liegenden mit einem Holzklotz eingeschlagen. Der 17-Jährige habe unter anderem Prellungen am Kopf und eine blutende Gesichtsverletzung erlitten. Er sei ambulant im Krankenhaus behandelt worden. Wegen des ausländerfeindlichen Hintergrundes der Tat habe der Staatsschutz Ermittlungen aufgenommen.
Erst im Januar gab es in Braunschweig einen Überfall von Rechtsextremisten. Bei dem Überfall war das Opfer erheblich verletzt worden, nachdem die Täter ihm mit einem Stein auf den Kopf schlugen und auf ihn eintraten, als er am Boden lag.

