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Baden-Württemberg: JN setzen auf “dezentrale Aktionen”

15. März 2008 18:16 31 mal gelesen Kein Kommentar

Am 02. März 2008 haben die neonazistischen Jungen Nationaldemokraten Baden-Württemberg im “Raum Karlsruhe” ihren Landesparteitag durchgeführt – “störungsfrei und in harmonischer Atmosphäre”, wie es auf den Seiten der JN heißt.  Aus dem Bericht auf den Seiten der JN lässt sich die Strategie der Nachwuchs-NPDler teilweise gut ablesen.

Öffentlichkeit schaffen durch “dezentrale Aktionen”

Der JN-Landesvorsitzende Lars Gold zog seine Bilanz: “2007 habe man zwar deutlich weniger überregionale Demonstrationen durchgeführt, dafür hätten jedoch umso mehr dezentrale und kreative Aktionen stattgefunden, die auch in der Systempresse für regelmäßige Präsenz und Resonanz sorgten. „So oft wie im Jahr 2007 waren wir glaube ich noch nie in den Schlagzeilen”, sagte Gold und betonte in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit regelmäßiger politischer Arbeit vor Ort, die oftmals mehr Wirkung entfalte als eine landesweite Demonstration. Auch die politische Schulungsarbeit innerhalb des Landesverbandes werde im neuen Jahr weiter intensiviert werden, ebenso wie gemeinsame Ausflüge, Zeltlager und sonstige Aktivitäten, die das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der JN im Ländle weiter stärken und vertiefen sollen.”

Außerdem betonen die JN, dass sie künftig auf Hetze gegen Moslems setzen wollen: “Eindrucksvoll in Wort und Bild schilderten die zuständigen Aktivisten ihre Initiativen gegen den Moscheebau, die vor Ort schon für beträchtliche Schlagzeilen gesorgt haben. Näheres dazu ist nachzulesen auf der eigens für die Kampagne eingerichteten Internetseite” mit dem Namen “keine Moschee”. 

Akademiker als Zielgruppe

Danach sprach Matthias Gärtner, seines Zeichens “JN-Bundeschulungsleiter”. Er betonte den Angaben zufolge “die Wichtigkeit der Etablierung eines theoretischen Fundaments des politischen Kampfes und stellte die Arbeit des bundesweit im Aufbau befindlichen Nationalen Bildungskreises (NBK) vor, der diese Theoretisierung und programmatische Akzentuierung der nationalen Opposition zukünftig vorantreiben soll”. Die NPD hatte in den vergangenen Jahren erfolglos versucht, über den “Nationalen Hochschulbund” akademischen Nachwuchs für sich zu rekrutieren, an dessen Stelle ist nun der NBK getreten.

NPD-BLOG.INFO über die JN.

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