Spekulationen über Neubau des Thor-Steinar-Modemachers
Schon der Rohbau sei imposant, berichtet die Märkische Allgemeine. Ein zweistöckiges Quergebäude mit großen Seitenflügeln, der eine in Richtung See, der andere zur Küchenmeisterallee hin. Beim Rundgang über die Baustelle erklärt der künftige Hausherr Uwe Meusel, wie alles einmal aussehen soll. „Das wird ein Einfamilienhaus, nur etwas voluminöser als andere“, sagt er.
Der 650 Quadratmeter große Neubau und Meusels Geschäftstätigkeit sind Anlass für wilde Spekulationen. Er ist Chef der Firma Mediatex aus Zeesen und Erfinder der umstrittenen Modemarke Thor Steinar, die unter Rechtsextremen beliebt ist und ihnen laut Verfassungsschutz als „szenetypisches Erkennungszeichen“ gilt.
Meusel dementiert
Für ein Wohnhaus sei die Villa viel zu groß, ein Schulungsheim der rechtsextremen NPD entstehe hier, heißt es. Anwohner fragten besorgt bei der Stadtverwaltung nach. Es sollen sogar schon Unterschriften gegen den Bau gesammelt worden sein, berichtet Meusel. Der 33-Jährige kann darüber nur den Kopf schütteln. „Alles Quatsch. Ich habe mit keiner Partei etwas zu tun, will in dem Haus meine Ruhe haben. Meine Familie und ich haben das Grundstück nicht gekauft, um Theater zu haben. Wir wollen friedlich und anständig miteinander leben.“
Um weiteren Gerüchten vorzubeugen, lud er nun die MAZ ein. Fotografieren lassen wollte er sich aber nicht. Er zeigt den Flügel mit eigenem Eingang fürs Kindermädchen und den beiden 25 Quadratmeter großen Kinderzimmern. Gleich hinter dem Haupteingang wird sich das große Esszimmer mit langer Tafel und Blick zum See befinden. Von dort geht es hinüber zum zweiten Flügel mit einem gut 80 Quadratmeter großen Wohnzimmer. In der oberen Etage sind die Schlafräume und eine riesige Dachterrasse.
Schinkel-Bauten als Vorbild
„Wie Sie sehen, ist das alles ganz privat“, sagt Meusel, der stolz auf die besondere Architektur verweist, die Schinkel-Bauten zum Vorbild hat. „Von zehn Entwürfen waren neun normal, nur dieser eine war es nicht. Das ist der Anspruch, es soll etwas besonderes sein. Und das passt ja auch gut in die Gegend Brandenburgs.“ Kontakte zur rechten Szene streitet er ab. „Meine internationalen Geschäftspartner lachen darüber.“ Uwe Meusel fühlt sich in der Öffentlichkeit zu Unrecht diskreditiert. Dass die Klamotten, die er herstellt und vertreibt, zum Nazi-Symbol geworden sind, ficht ihn nicht an. „Ich habe mit den Leuten nichts zu tun und bin nicht für sie verantwortlich. Ich bin Geschäftsmann.“
Er vermisst die Anerkennung der Stadt, die seiner Firma zuletzt eine Gewerbesteuereinnahme von 65.000 Euro verdankte, wie er sagt. „Wir können uns auch einen anderen Standort suchen. Wenn das so weitergeht, werden wir das tun.“ Seine Firma beschäftigt 40 Mitarbeiter und beliefert bundesweit 160 Läden.
Laut Bürgermeister Stefan Ludwig (Linke) überprüft die Stadt inzwischen das Bauvorhaben: „Aufgrund der Größe des Objektes kann ich die besorgten Anfragen verstehen. Es ist ein bisschen sehr groß und wir wissen, dass die NPD genau solche Räumlichkeiten sucht. Wir bleiben sensibel.“
Infos über “Thor Steinar”
Braune Mode – T-Hemden aus rechter Hand, Artikel der taz
„Thor Steinar“ goes Walhalla? Eine Modemarke für die „Mischszene“, Artikel des Antifaschistischen Infoblattes
Modemarke „Thor Steinar“ verwendet neonazistisch geprägte Bildmarke, Antifaschistisches Infoblatt
siehe auch: Norwegen geht gehen Quisling-Fans vor

Na, ob das die rechten Kameraden so gerne sehen, was der Meusel mit ihrem Geld so anstellt?
die Symbolik von Thor Steinar wurde in dieser Brpschüre sehr gut aufgearbeitet:
http://investigatethorsteinar.blogsport.de/images/investigate_thorsteinar_web.pdf
Wenn die Nazis ab morgen Puma tragen ( sie wissen doch Puma= Panther ) oder Nike ( Sieg ) oder gar adidas ( der Gründer hieß Adolph !!! ) was machen wir denn dann ?
Hallo KV Unna / Hamm.
Oh Gott! Ja, was sollen wir denn dann machen? Sie haben uns wieder einmal auf dem falschen Fuß erwischt! Was sind Sie nur für ein Fuchs (oder Panther, oder meinetwegen auch Adolph).
Tja, wenn Nazis Nike tragen, was sollen wir dann machen? Gar nix zum Beispiel. Nazis tragen auch Jeans – und machen “wir” da was? (außer uns wundern, dass das ja eigentlich gar nicht deutsch genug sein kann.) Also könnten “wir” einfach lachen, genau wie über Ihre einfältigen Einträge unter immer neuen Namen?
Oder ärgern Sie sich einfach, dass Ihre Kameraden den TS-Leuten so viel Geld in den Rachen geworfen haben, dass die NPD alle Ihre Schulden auf einmal bezahlen könnte, stattdessen aber eine nette Villa von dem Geld gebaut wird?
PG
Unser Heinz hat Auffassungsprobleme mit dem Unterschied des Verreinnahmens einer Marke durch Rechtsextreme (wie real Lonsdale und in Heinz’ Szenario Puma, Nike und Adidas) und der gezielten Schaffung einer Marke druch/für Rechtsextreme (Thor Steinar, Consdaple, Eric & Sons)…
Mal ganz davon abgesehen würden Nike, Puma, Adidas oder jede andere Bekleidungsfirma binnen kürzester Zeit eine Kampagne gegen Rechtsextremismus starten, wenn so etwas bekannt werden würde (siehe Lonsdale).
Mal ganz davon abgesehen unterstützen gerade Puma, Nike (erinnert sich noch jemand an “stand up, speak up?) und Adidas Aktionen gegen Rechtsextremismus!
“KV Unna” gönnt sich mit seinen menschenfeindlichen Ausfällen im Dreckschleuderforum “Altermedia”eine Pause, um hier mit seinen dummdreisten Assoziationen zum braunen Kleiderlumpenhersteller “Thor Steinar” zu brillieren.
Typisch -wie alle die bei “Altermedia” ihre Bildungskurse absolvieren – mit welcher stümperhaften Oberflächlichkeit und Unkenntnis, uns dieser “Nickel” v. “KV Unna” führende Sportmodemarken in Verbindung mit Nazimodemacher beibringen will.
1.- Die Marke “Nike” übersetzt Sieg bezieht sich auf die bei sportlichen Wettkämpfen erzielten Siege!
Das Logo, der sogenannte” Nike-Haken” hat wahrlich nicht im entferntesten etwas mit den dämlichen Blut und Boden Runen der Nazis zu tun.
2.- Die Marke “Adidas” – Der Gründer hiess
Adolf Dassler – keineswegs nur “Adolph” und schrieb sich schon garnicht mit “ph”.
Dieser Adolf Dassler (geb.1900) -auch “Adi” genannt war schon Ausstatter der deutschen Olympiamannschaft 1936 – wobei er wohl durch seinen Beitritt zur NSDAP im Mai 1933 sich Vorteile geschaffen hatte.
Doch wer weiss das schon von Euch Nazis – wenn es noch nicht einmal bei “KV Unna” bekannt ist? Es lohnt sich auch keineswegs, dass jetzt alle Nazis sich mit “Adidas” ausstatten – denn das harmlose Logo kann man ebenfalls mit Nazisymbolen nicht in Verbindungen bringen. Denn Ihr Nazis braucht diese Runen, mit denen sich einst die SS-Mördereinheiten schmückten.
Der Charly ist ein Fuchs, schlau und gut drauf.
Aber, wenn sich Adolf Dassler mit F schreibt ist das ja noch schlimmer. Der andere A. schrieb sich auch nur mit ” F “.
Ich trage übrigens gerne Boss, ist das auch verwerflich ?
Das mit Boss hatten wir schon diskutiert..
Bei so einer großen, angesehenen, überall verbreiteten, internationalen Marke können sich die Rechtsextremen jegliche Vereinnahmungsversuche abschminken.
Wenn die NPD-Fraktion (ich weiß nicht mehr ob im Landtag von M-P oder Sachsen) nur noch Boss-Anzüge trägt, bewirkt das in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit über diese Marke – rein gar nichts!
Vergleich:
Wenn alle NPD-Landtagsabgeordneten auf ein Mal VW fahren, ist VW ja nicht rechtsextrem..
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