Hansa Rostock vs FC St. Pauli: “Volksgemeinschaftliche Abwehrreaktion” (Update)
Dieser Artikel war bereits am 27. September 2008 um 11:00 Uhr veröffentlicht worden. Inzwischen gibt es neue Bild- und Tondokumente sowie Kommentare zu den Vorfällen. Alles im Text verlinkt.
Der Begriff “Volksgemeinschaftliche Abwehrreaktion” war bei einer Diskussion der Amadeu-Antonio-Stiftung über Rechtsextremismus in Brandenburg gefallen. Beim Besuch des Spiels Hansa Rostock gegen den FC St. Pauli am 26. September 2008 schwirrte mir dieser Begriff durch den Kopf. Diese kollektive Aggressivität gegenüber “Gästen” aus Hamburg, die den Ruf haben, “etwas anders” zu sein – sprich links, alternativ oder einfach nicht dumpf: “Volksgemeinschaftliche Abwehrreaktion” trifft es.
Das bedeutet nicht, dass ich hiermit alle Hansa-Fans als Nazis bezeichne. Nein, aber die meisten distanzieren sich nicht deutlich von ihnen – und peitschen sie noch an. Wenn sich jemand dann darüber beschwert, heißt es: “Das ist halt Fußball” oder “Die St. Pauli-Fans sind doch auch nicht besser.” Ich bin schon mehrmals in Rostock angegriffen worden, kritische Worte der Hansa-Verantwortlichen waren nicht zu hören, geschweige denn vielleicht mal eine Entschuldigung, wie hier mit “Gästen” umgegangen wird.
Zu den aktuellen Ereignissen in Rostock:
Der Sonderzug aus Hamburg mit etwa 1000 Fans traf etwa um 16:45 Uhr in Rostock ein, bereits am Bahnhof warteten Rostock-Fans, bzw. Neonazis, um die St. Paulianer gebührend zu empfangen – nämlich mit Wurfgeschossen. Diese Szene habe ich allerdings nicht selbst einsehen können, wurde mir aber von verschiedenen Leuten unabhängig voneinander beschrieben, die Presse berichtet von etwa 50 Angreifern.
Der Weg zum Stadion war relativ ruhig, offenbar hatte die Polizei den Weg abgesperrt. Vor dem Stadien spielte sich dann erstaunliches ab. Dort sollte es eine “Schutzzone” für auswärtige Fans geben. Diese gestaltete sich so, dass auf einer Seite eines etwa zwei bis drei Meter hohen Zauns die St. Pauli-Fans standen, dazwischen behelmte Polizei. Auf der anderen Seite pöbelten etwa 50 bis 100 Rostocker über und durch den Zaun, Polizei war dort nicht zu sehen. Daher nutzten die Rostocker die Gelegenheit und schmissen was das Zeug hielt mit Flaschen und Steinen, mehrere Verletzte waren die Folge. (Siehe Foto und Bericht einer Bild-Reporterin.) Das ging geschätzt 15 bis 20 Minuten so. Ich fragte einen Polizisten, warum sie nicht eingreifen würden. Das wusste er nicht, die Polizisten vor Ort sprachen von einer “unglaublichen Lage”. Zudem hieß es, die Polizei habe angeblich keinen Schlüssel für das Tor, um durch den Zaun zu gelangen. Die St. Pauli-Fans feuerten unterdessen Gegenstände zurück, was teilweise Pfefferspray-Einsatz der Polizei nach sich zog. Schließlich kam dann doch noch Polizei: Offenbar durch die angrenzende Eishalle erreichte ein Trupp die Angreifer. Von Festnahmen war nichts zu sehen.
Die Situation hatte sich auch dadurch verschärft, dass sich die Eingangskontrollen am Gästeblock sehr lange hinzogen, sogar Tabakbeutel und Geldbörsen wurden kontrolliert, Taschen mussten abgegeben werden. Obwohl der Weg vom Bahnhof nicht weit war, kamen viele Fans erst gerade so zum Anpfiff in den Block, der durch Plexiglasscheiben vom restlichen Stadion abgegrenzt wurde.
“Deutsche wehrt Euch, geht nicht zu St. Pauli!”
Im Stadion war die Stimmung äußerst aggressiv. Ich habe schon fast alle Bundesliga-Stadien besucht, aber so ein feindseliges Verhalten praktisch des gesamten Publikums ist mir sonst nirgendwo untergekommen. Wechselgesänge durchs ganze Stadion “Scheiß St. Pauli!” oder auch “Scheiß St. Pauli, Scheiß St. Pauli, hey, hey!” waren hier die Höhepunkte der Stimmung. Dazu Gesänge über “schwule Hamburger”, der alte Gassenhauer “Ihr seid Hamburger, asoziale Hamburger…” wurde reaktiviert (falls er hier jemals eingemottet worden war). (Hier ein Audiomitschnitt, der einen Eindruck gibt, das “schwule Hamburger” wird laut beklatscht.)
Flankiert wurde das Ganze durch Nazis, die rechts und links von unserem Block standen. Während auf der einen Seite nur einige wenige Halbwüchsige damit beschäftigt waren, durch das Zeigen von Schals (auch wieder gesehen: “Deutsche wehrt Euch, geht nicht zu St. Pauli!”) und Pöbeleien zu provozieren, war auf der anderen Seite des Blocks schon eine größere Zahl von rechten Hools aufgelaufen. Diese plauschten mit den Ordern, die einen Puffer zum Gästeblock freihielten. Im Prinzip waren diese Typen ansonsten 90 Minuten lang mit nichts anderes beschäftigt, als in Richtung St. Pauli-Fans zu pöbeln und per Handzeichen Schläge anzudrohen.
Nach dem Spiel – Hansa hatte 3:0 gewonnen – “durchbrachen” dann einige Dutzend Hansa-Hools die Ordnersperre, offenbar ohne größere Probleme. Nun wurde an der Plexiglasscheibe mit Gürteln auf die St. Pauli-Fans geschlagen, die sich kräftig dagegen wehrten, damit ihr Block nicht gestürmt wird (Fotos beim Kölner Express). Mehrere Verletzte wurden aus dem Block gebracht, unter anderem stark blutend durch die Schläge mit den Gürteln. An der Wurstbude des Gästeblocks pöbelten und schmissen Hansa-Fans von einem Oberrang, ein Rollgitter versuchten sie aufzubrechen, um in den St. Pauli-Block zu gelangen. Draußen formierte sich der Mob, durchgehend “Scheiß St. Pauli”-Gebrülle, provozierende Gesten, Hitler-Grüße. Polizei war nach etwa 15 bis 20 Minuten zu sehen.
“Hey, wir haben doch gewonnen!”
Der Stadionsprecher hatte zwischenzeitlich versucht, die Hansa-Fans etwas zu beruhigen, als sie zum Angriff auf den Gäste-Block übergingen, kam eine Durchsage wie: “Hey, was soll denn das, wir haben doch gewonnen!” Übrigens bepöbelten die rechten Hools nach dem Schlusspfiff auch noch die St. Pauli-Spieler, vor allem Morike Sako – sicherlich nicht wegen seiner Körpergröße. Sako schimpfte zurück und wurde von Mitspielern zurückgezogen, dabei wurde ein St. Pauli-Spieler laut Presseberichten noch von einem Feuerzeug am Kopf getroffen. Während des Spiels mussten jeweils zwei Ordnerinnen die St. Pauli-Spieler bei Eckbällen mit Regenschirmen vor Wurfgeschossen schützen. Im Stadion wurden divese Leute mit Thor-Steinar-Klamotten gesichtet, das angebliche Verbot ist also tatsächlich eine Farce.
Nach dem Spiel konnten die St. Pauli-Fans flankiert von Wasserwerfern dann zum Bahnhof Parkstraße zurückgehen. Offenbar versuchten aber Rostocker Fans, Hools, Nazis oder einfach alle zusammen, die Absperrungen zu durchbrechen. Auf der anderen Seite des Bahnhofs beleuchteten bei der Ankunft Leuchtspurmunition den nächtlichen Himmel über Rostock. War fast noch das Hübscheste an diesem Abend.
Es ist nichts ungewöhnliches, dass Neonazis beim Fußball auftauchen, das ist nicht schön, kommt aber des Öfteren vor. Auch das es Schlägereien gibt, ist keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Dagegen kann man aber etwas tun. Das Erschreckende in Rostock ist das (Nicht-)Verhalten der Masse der Zuschauer gegenüber Nazis und Schlägern, nicht einmal gab es Unmutsbekundungen über die aggressiven Pöbeleien. Aus unser Sicht waren die rechten Hools die Speerspitze und Vollstrecker des Hansa-Willens: “Scheiß St. Pauli!”. Und so wehrten sich die Deutschen und versuchten, ihre ungeliebten “Gäste” zu beleidigen, zu verletzen und wieder nach Hause zu schicken.
Vielleicht irre ich mich, aber ob die Hansa-Verantwortlichen endlich einmal ihr rechtes Fanpotenzial thematisieren, ob sie die Feindseligkeit gegenüber Gästen ansprechen, ob sie die Gründe für den teilweise unzureichenden Schutz ihrer Gäste vor Angriffen aufgreifen, all das bleibt sehr fraglich. Die Augen zu verschließen vor diesen Problemen und diesen Leuten noch gegen den gemeinsamen Feind beizustehen – das hat Züge einer “volksgemeinschaftlichen Abwehrreaktion”. Strafen bringen hier leider keine Einsicht, denn dadurch fühlen sich diese Leute dann wieder als Opfer. Obwohl Hansa davon noch profitiert hatte: So wie 1992, als es zu schwersten Angriffen auf St. Pauli-Fans in Rostock kam, der DFB verurteilte Hansa zu seiner Platzsperre, das nächste Heimspiel wurde ins Berliner Olympiastadion verlegt. Mehr als 50.000 Zuschauer brachten Hansa eine Rekordeinnahme.
Weitere Augenzeugenberichte gibt es im St. Pauli-Forum und hier auch das Hansa-Forum.
Nachtrag 28. September 2008, 20:30 Uhr
Die Hamburger Morgenpost berichtet:
Trainer Frank Pagelsdorf lavierte sich, auf die Krawalle angesprochen, mit dem schwammigen Satz heraus: “Dazu kann man nicht mehr viel sagen.” Nein? Schlimmer noch: Aufsichtsrats-Vize Adalbert Skambraks wischte Fragen zur Gewalt mit den Sätzen vom Tisch: “Das soll man nicht so aufbauschen. Das sind doch Nebensächlichkeiten.” Aha. Allein Hansa-Boss Dirk Grabow motzte angesichts des hetzenden Mobs: “Ich kann nicht nachvollziehen, was in deren Köpfen vorgeht, wahrscheinlich sind die Birnen leer.”
Das Hamburger Abendblatt kommentiert:
Wenn Rostocks Trainer Frank Pagelsdorf lieber schweigt, statt sich klar zu den Übergriffen der Hansa-”Fans” zu äußern, so ist das ähnlich bedauernswert wie die verharmlosenden Kommentare von Rostocks Fanvertreter Axel Klingbeil. Doch wirklich skandalös ist das Verhalten von Hansas Aufsichtsrats-Vize Adalbert Skambraks, der versuchte, den Aufstand der eigenen “Anhänger” als “Nebensächlichkeit” klein zu reden. Was sich am Freitag vor, während und nach dem Spiel zutrug, war keine “Nebensächlichkeit”, es war ein echter Skandal.
Erfreulich ist, dass wenigstens Hansa-Vorstandschef Dirk Grobow Stellung bezog und ankündigte, die Chaoten zur Rechenschaft zu ziehen. Gleiches wäre auch im eigenen Verein vonnöten. Denn bei Hansa stinkt der Fisch vom Kopf. Am Mittwoch wollen Verein und Polizei nun über den Stand der Ermittlungen informieren. Vielleicht schaffen bis dahin ja auch die Herren Skambraks, Klingbeil und Pagelsdorf, sich klar zu positionieren. Denn ohne deutliche Distanzierungen der Verantwortlichen wird sich in Rostock niemals etwas ändern.
Die Welt meint:
Was sich am Freitagabend in Rostock abspielte, war ein Skandal. Das Verhalten eines großen Teils des Hansa-Anhangs, der schon seit Jahren immer wieder den Namen des Klubs beschädigt, war an Stumpfsinnigkeit und blindem Hass nicht zu überbieten. Schon Stunden vor dem Anpfiff ging es los, als am Bahnhof Flaschen auf den Sonderzug mit den Fans des FC St. Pauli niedergingen. weiter
Siehe auch: „Volksgemeinschaftliche Abwehrreaktionen“ – Rechtsextremismus in Brandenburg, Wenn Fußball keinen Spaß mehr macht, sondern zur Bedrohung wird – Antisemitismus und Rassismus im Stadion, Antisemiten-Parolen auch in Erfurt: Sang ein ganzer Block das U-Bahn-Lied?, Polizei: 425 rechte gewalttätige Fans in den Fußball-Bundesligen, MVP: “Thor-Steinar”-Verbot bei Hansa Rostock offenbar Mogelpackung, Hessen: NPD-Fußballtrainer fliegt raus – wegen öffentlicher Debatte, Fanclub des 1. FCM verboten / Halle-Fans rufen “Juden-Jena”, Berlin: Antisemiten attackieren erneut TuS Makkabi

[...] die Aktionen von Nazis, bewerte ich als Verharmlosung und Marginalisierung. Ausschreitungen, wie gestern in Rostock, lediglich als Rivalitäten zwischen den gegnerischen Fangruppen zu betrachten, negiert die [...]
Die Frage ist ja auch, was macht der DFB? Vor einigen Monaten noch großspurig damit gedroht jede rechtsradikale Entgleisung im Profi-Fußball hart zu ahnden, war es auch schon beim Thüringen-Derby RW Erfurt gegen CZ Jena erstaunlich ruhig. Stattdessen werden irgendwelche widersinnigen Sonderregeln für Mäzene ersonnen – als ob dort das Problem des Profi-Fußballs läge.
[...] noch ein sehr guter Erfahrungsbericht und eine Bildergalerie auf [...]
Hansa Rostock vs FC St. Pauli: “Volksgemeinschaftliche Abwehrreaktion”…
Ein Tag in Rostock. Ein Bericht eines St. Paulianers vom Nord-Derby….
Ausschreitungen nach Partie Rostock – St. Pauli
Nach dem Spiel der 2. Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Hansa Rostock und dem FC St. Pauli ist es am Abend zu Ausschreitungen gekommen. Nach ersten Informationen der Polizei hat es zwei Verletzte gegeben. 52 Personen wurden festgesetzt. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein, weil Hansa-Fans eine Absperrung durchbrechen wollten. Schon vor der Partie war es zu Rangeleien zwischen den Fans gekommen. Hansa hatte das Spiel mit 3:0 gewonnen.
http://antifasozialbetrug.siteboard.de/antifasozialbetrug-post-3125.html#3125
Spitzenfußball – Klassenkampf im Stadion?
http://antifasozialbetrug.siteboard.de/antifasozialbetrug-about907.html
FUSSBALLFANS GEGEN GEWALT UND RASSISMUS IM STADION!
http://www.myspace.com/fussballfansgegennazis
[...] fair. Der FC Hansa aber schafft es einfach nicht, seine Gäste vor den eigenen braunen Wichten zu schützen, wie es scheint. Da fehlt der Mut, oder die Courage. Tags: FC St. Pauli, Hansa, Lichtenhagen, [...]
Hansa Rostock – der Abgesang oder: Neues aus Rostock?…
Nein. Alles beim Alten.
Was man zu den Vorkommnissen vor, während und nach dem Spiel am Freitag im Ostseestadion sagen könnte, wurde darüber hinaus hier schon gesagt.
Ich habe mir das Spiel wohlweislich im Clubheim angesehen, dort waren nur die al…
Zum Stadionverbot:
Das gibt es offiziell bei Weder Bremen auch. Trotzdem lässt man dort Leute ins Stadion mit Aufschriften wie: “Auch ohne Sonne braun” und “Kategorie C- Hungrige Wölfe”, bremer Nazi-Musiker. Solche Verbote sind also, wie man in Sachsen-Anhalt sagen würde, “nur für die Galerie”.
[...] 29. September, 2008 von Le Roi Ein kleinen Überblick der Presse zum Fanverhalten in Rostock findet man hier. [...]
[...] Den Augenzeugenbericht erhalten Sie unter: http://npd-blog.info/?p=2241 [...]
[...] einige St. Pauli Fan war dies dann mal wieder eine prima Gelegenheit den eigenen Opferkult zu bemühen, obwohl man selbst eigentlich kein Kind von Traurigkeit ist, wie die USP-Mischpoke am Rande des [...]
[...] “Deutsche wehrt Euch, geht nicht zu St. Pauli!” 29.09.08 Hansa Rostock vs FC St. Pauli: “Volksgemeinschaftliche Abwehrreaktion” [...]
[...] “Deutsche wehrt Euch, geht nicht zu St. Pauli!” 29.09.08 Hansa Rostock vs FC St. Pauli: “Volksgemeinschaftliche Abwehrreaktion” [...]
[...] unteranderem musste auch patrick gensing seinen “senf” zum thema geben. auf seinem blog npd-blog.info, auf den ich auch desöftern mal einen blick werfen, liess er sich sehr ausführlich über seine [...]
Danke mal wieder an das npd-blog für diese Dokumentation. Als Rostocker FUSSBALLfan kann ich nur immer wieder mit dem Kopfschütteln und das lieber niemandem sagen.
Aber bitte nehmt doch das youtube-Video aus dem Beitrag. Diesen Link kann man, bei solch einem Anbieter (wenn man sich mal seine weiteren Videos ansieht) nicht veröffentlichen, finde ich.
Danke und weiter so, Florian
Erstens ist das mit der Beleidigung des Gegners auf Fußball plätzen ganz normal. Zumal zwischen Hansa und Pauli sowieso ein große Rivalität herscht, die übrigens nicht von Rostocker Seite ausging (weil Pauli so links ist, oder son kram), was der natürlich nicht wissen kann, denn er scheint nicht viel Ahnung von beiden Fanszen und der Rivalität zu haben.
2.: Gilt das Geklatsche nach dem “schwule Hamburger” nicht dem Spruch an sich sondern der gelungenen Zusammenarbeit der Fans. Solche Sprüche sind ganz normal, wäre die Audiospur nicht so “BILD” – haft zusammengeschnitten könnte man auch ein ganz normales Fanlied hören, ohne jedwege Beleidigungen.
3.: Ist es wohl okay wenn Pauli Fans Hansa Fans beleidigen und friedliche Hansa-Fans mit Steinen bewerfen! Weils ja so alternative Linke sind.
Beim letzten Heimspiel von Pauli gegen Rostock wurden Rostocker Fans, normale Fans, keine Hools oder Nazis, von Pauli-Anhängern mit Messern verfolgt und beschimpft. Die meisten der Rostoker Autos waren zerkratzt oder die Reifen waren zerstochen, aber das ist ja okay weil es ja die Pauli Fans gemacht haben und nicht die Fans von Hansa. Wenn so etwas in Rostock passiert wäre, wäre das Geschrei noch größer gewesen!
[...] einige St. Pauli Fan bot sich dadurch eine prima Gelegenheit den eigenen Opferkult zu bemühen, obwohl man selbst eigentlich kein Kind von Traurigkeit ist, wie die USP-Mischpoke am Rande des [...]
Ich bin erschüttert über diesen Schwachsinn. Als ich ins Stadion kam habe ich die Situation völlig anders erlebt.
Vor dem Spiel bei der Südtribüne waren nur auf der Rostocker Seite “Rückstände” von Flaschen und Steine zu sehen. Um es mal etwas überspitzt zu sagen: der Scherbenteppich war Flächen deckend. WIE KAMEN DIE WOHL DAHIN? Entweder haben sich die Rostocker Nazis (zu denen ich dann wohl auch gehöre) selber mit Flaschen und Steinen beworfen oder sollten das vielleicht St.Pauli Anhänger gewesen sein?
Die Nazis im Stadion (ca. 50 von 23.000) habe ich erst nach dem Spiel durch entsprechende Presse Artikel & Bilder mit bekommen. Zur Erklärung: Ich: Block 24, Nazis Block: 22 auf der Südtribüne. Jeder der schon mal in einen Fußballstadion war weiß, dass man so etwas nicht mitbekommt, aber plötzlich ist man bereits deswegen ein Unterstützer von diesen Schweinen. Aha!
Mich kotz dieses dumme Pauschalieren auf St.Pauli Seite nur noch an. Unabhängig von der Tatsache, dass St.Pauli die Politik ins Stadion trägt ist es doch so, dass bei jedem St.Pauli Spiel ob zuhause oder Auswärts Ausnahmezustand herrscht. Aber daran sind IMMER die anderen Schuld (mit dem deutlichen Hinweis: Alles Nazis). Schön wenn sie die Welt so einfach einteilen lässt.
Wer sich aber die Bilder VOR dem Spiel anschaut wird feststellen, dass St.Paulianer nach der Ankunft in HRO das Gleisbett von Steinen befreit haben und alles um sich herum im Flaschen Hagel begruben. Und warum? Weil sie auf dem Weg zum Stadion zwischen 2 und 50 Glatzen gesehen haben. Dafür nimmt man dann ganz Rostock in Sippenhaft und Verletzungen Unbeteiligter in Kauf. Bravo!!!
Und hinter wird rumgeheult, die Kommerzialisierung des Fußballs vorangetrieben und das supi-dupi Image vom toleranten Kiezverein gepflegt.
Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte!
Zum Thema Beleidigung von dunkelhäutigen Spielern.
Gledson
Orestes
Langen
Menga
Mulongoti
Die spielen alle wo? Auch alles Nazis? Von wem werden die jeden Spieltag frenetisch gefeiert? Von den Rostocker Nazis?
Dies beschissene schwarz-weiß Malerei, dieses Lagerdenken ist zum kotzen.
Deshalb: Nie wieder Faschismus, nie wieder St.Pauli!!!
Ps: bervor ich es vergesse: SCHEIß ST.PAULI!!!
hmm, nicht nur in rostock konnte man den hass aller spüren. wer bei den, damaligen regionalliga, spielen gegen rot weiss essen in essen dabei war, wird die szenerie kennen. auch dort große abneigung gegen stp und das nicht nur von dem recht großen atzenanteil unter den rot-weiss fans, sondern gerade auch auf der gegengerade.
Bravo Lapunder!Endlich mal ein Beitrag,der die Situation nicht nur von einer Seite beleuchtet!Weder Rechte noch Linke Seite haben was im Stadion zu suchen!Für mich ist es klar-Dieses Spiel ist schon im Vorfeld ein Festtag für Hooligans(aus ganz Deutschland)gewesen!Wozu sind eigentlich beim DFB die Karteien von bekannten Hooligans geblieben-die in dieser Situation geholfen hätten,um Leute im Vorfeld von diesem Spiel fern zu halten!Das die Linke Ecke nicht die Brave ist,haben wir hier im Vorfeld in HRO des G8 Gipfels gesehen!Man sollte dieses Spiel nicht an politischen Dingen festnageln,weil beide Lager ausreichend Gewaltpotential besitzen!Dann doch bitte die gute Variante-Leute mit Vorgeschichte als Hooligan(bitte Definition Hooligan suchen-und nichtGlatze,Nazi,usw)im Vorfeld ,vor brisanten Spielen auszuschliessen(wie vor der WM)!Und ich bin mir sicher-wenn diese Karteien genutzt werden-das in Zukunft-Gewaltpotential in Stadien der Nährboden entzogen wird!
[...] Monaten darauf aufmerksam zu machen versucht (”damit Du Bescheid weißt”) , dass die randalierenden Rostocker mitnichten böse Nazis gewesen seien – sondern eben genau derselbe Haufen …xxx… wie der [...]
[...] http://npd-blog.info/2008/09/29/hansa-rostock-vs-fc-st-pauli-volksgemeinschaftliche-abwehrreaktion/ [...]
Neonazis verbrüderten sich mit Linken Hools, Drogendealern und anderen Kriminellen gegen Pauli! Eine unheilige Ali!!!
[...] Siehe auch: Fußball, identitärer Lokalpatriotismus und Gewaltfetisch, Heimatschutz in Mecklenburg-Vorpommern, Hansa Rostock vs FC St. Pauli: “Volksgemeinschaftliche Abwehrreaktion” (Update) [...]
dat is eure sicht der lage ,aber ich war in beiden heimspielen dabei ,ihr kennt doch gar keine hintergründe zu alle dem …selbst schuld … wir werden euch ewig hassen !!!
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