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  1. Andreas Lichte

    In Italien gab es eine ganze Anschlags-Serie, die in den 80iger Jahren, als ich oft in Italien war, noch Gesprächsstoff war – so auch, als ich mit Freunden im Zug von Florenz nach Mailand fuhr … unheimlich:

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13513412.html

    31.12.1984

    ITALIEN – Verdammte Strecke

    Das Bombenattentat auf der Eisenbahnlinie Florenz-Bologna geht wahrscheinlich auf das Konto von Rechtsextremisten (…)

    “Die Bahnstrecke Florenz-Bologna ist das ständige Ziel des faschistischen Terrorismus”, erklärte nach der Tragödie der florentinische Staatsanwalt Pierluigi Vigna, dem für die Aufklärung des neuen Unglücks mehrere Untersuchungsrichter unterstellt wurden. Vigna, der im Laufe der letzten Jahre einige der gefährlichsten neofaschistischen Killer hinter Schloß und Riegel brachte, vermutet, daß die “verdammte Eisenbahnstrecke” (“L’Espresso”) aus strategischen Gründen immer wieder an derselben Stelle getroffen wird. Der Tunnel bei Vernio ist ein Engpaß des italienischen Eisenbahnnetzes: Ein Anschlag auf die wichtigste Verkehrsachse Nord-Süd unterbricht den gesamten Eisenbahnverkehr Italiens.

    Für die blutigsten Attentate der Neofaschisten auf die “Märtyrer-Strecke” (“La Nazione”) wird in einem parlamentarischen Untersuchungsbericht die Geheimloge P 2 als Finanzier und politischer Drahtzieher verantwortlich gemacht. Ziel: Das Land sollte an den Rand des Chaos gedrängt, eine autoritäre Machtübernahme sollte vorbereitet werden (…)

  2. Bei den USA sollte der per Post verschickten Milzbrand nicht vergessen werden, der im Fahrwasser der Anschläge von 11. September für weitere Unruhe sorgte.

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