25 Kommentare

  1. [...] Nachtrag 11.1. Berichterstattung über (gewalttätige) Fußballfans: Bei nahezu keinem anderen Thema unterscheiden sich das Erleben der vieler Beteiligten und die mediale Repräsentation der Ereignisse derart eklatant. Schafft die Zunft der Sportjournalisten sich selbst ab? fragt die Redaktion von Publikative.org und bietet mit vielen internen (!) und externen Links einen für die Fußballberichterstattung befremdlichen Überblick. Lesen! Wenigstens reinlesen. [...]

  2. Thomas Illing

    Ich finde der Artikel kommt genau auf den Punkt. Nur wer liest ihn? Für die Insider und die Ultraszene ist dieses nichts Neues. Aber für den Leser der Bild, des Hamburger Abendblattes, der Mopp aber auch den Zuschauern der (oft undifferenzierten) Sportschau oder der Sendung Doppelpass würden sich völlig neue Horizonte eröffnen.

  3. [...] es mit publikative.org (das zitiere ich jetzt noch ein zweimal mehr, dieses Machwerk) zu sprechen: “aber die gehen nicht weg, wenn man sie lieb drum bittet.”. Und nun sagt einer mal, wie die Realität ist: Wenn du dich aktiv gegen Nazis einsetzt, dann wird [...]

  4. gonzo

    Ich hab jetzt nur den Anfang (erst drei Absätze) gelesen – einfach weil es sich nicht auszahlt. Das Thema ist dadurch definiert, der Rest mag für euch (szeneleute) interssant sein, mir ist er egal.

    Ich nehme die sich selbst reinigende Kurve mit euren “Anwälten und Ingenieuren, die sich auch fürs Boxen interessieren” wahr. Und ich gebe einen Dreck darauf, was ihr glaubt, was richtig oder falsch ist. Genauso wie ihr auf meine Meinung einen Dreck gebt. Es gibt Leute, die lieben den Sport, und drum haben sie sich für einen beruf in dieser Sparte entscheiden. Und wenn’s zum Spielen nicht reicht, gibt es eben andere Sparten.

    Ihc muss mich nicht von jemandem für etwas, woran ich nicht glaube, verdreschen lassen, mich interssiert euer schiess nicht. Wer ernsthaft glaubt, sich zu prügeln sei was cooles, und das ganze auch noch hinter “Football is for you and me not for fuckiung industry versteckt” ist nicht mal blöd. Sondern einfach ein Arschloch. Suck on that, bitches.

  5. Rano

    Donnernder Applaus zu diesem Artikel!!!!

    Ich bin zwar ein Mittvierziger Spiesser mit Reihenhaus, Familie und Bürojob, aber auch ein Fussballfan, der sich das unerhörte Recht rausnimmt, zu Auswärtsspielen seines Vereins fahren zu wollen.

    Und es ist genau so wie geschildert: Die Berichterstattung und das tatsächliche Geschehen hat in den meisten Fällen wenig bis gar nichts miteinander zu tun. Und man ist ständig bedroht von vollkommen willkürlichen und maßlosen Strafen, gegen die es kaum eine Handhabe gibt. Auch unverhältnismässige Gewalt, Schikane und Aggression von Seiten der “Ordnungshüter” sind an der Tagesordnung.

    Nur gegen die gezielten Versuche von Nazis, die Fankurven zu unterwandern, wird natürlich wenig bis gar nichts unternommen.

    Danke, danke, danke, das ich so etwas mal lesen durfte!!!!

  6. Berny

    @Gonzo: wer nur die ersten 3 Absätze eines Artikels liest und dann einen derart unqualifizierten Kommentar abgibt, sollte entweder den ganzen Artikel lesen oder den Kommentar lassen. So ist es leider einfach nur lächerlich. Szeneleute? Welche Szene? Ein Wahnsinn.

  7. Anonymous

    sehr guter kommentar – vollste zustimmung. ähnliche verzerrungen gibt es allerdings nicht nur beim fußball sondern oftmals auch bei demonstrationen. auch da wird lieber schnell eine tendenziöse pm der polizei abgeschrieben, als sich selbst im bisweilen chaotischen und unübersichtlichen geschehen einen eigenen eindruck zu machen. hetzer und lobbyisten von DPOLG und GDP freuts natürlich: ihr durchaus zur gewalt neigendes klientel kommt dann gut weg und keine die eigene verfälschte sicht ausbreiten

  8. Interessierter

    Vielen Dank für die großartigen Artikel die hier in diesem Zusammenhang veröffentlicht wurden -mit der Lektüre anderer habe ich erst begonnen.
    Auch das Engagement und die Qualität der (publikative-) Kommentare gefällt mir außerordentlich gut.
    Chapeau!

  9. Demokrat

    “Nur gegen die gezielten Versuche von Nazis, die Fankurven zu unterwandern, wird natürlich wenig bis gar nichts unternommen.”

    Wäre das nicht die aufgabe der “Kurve” sich solcher Leute zu entledigen? Genauso wie Kat. B und Kat. C Fans? Solange sich die Fußballfans nicht von den gewaltätigen Personen distanzieren und sich als Schutzschild vor Strafverfolgung mißbrauchen lassen, solange werden unschuldige und friedliche Fußballfans von Maßnahmen der Polizei und Ordner betroffen sein.

    Es wäre ein Schritt nach vorne als Feind nicht die Ordnungshüter zu betrachten, sondern eben jedne gewaltätigen Mitfans, die Fußballspiele in Gewaltorgien verwandeln.

    Bisher habe ich es allerdings erst sehr sehr selten erlebt, dass Fans die Identität von Tätern auch bei schweren Vergehen preisgaben, um eine Strafverfolgung zu ermöglichen. Die falsch verstandene Solidarität mit Personen die dem selben Club anhängen, schädigt die gesamte Fußballszene!

    Die Polizei muss sich an die eigene Nase fassen und an der Einsatzbewältigung arbeiten. Ebenso müssen die Fußballfans ihren Beitrag leisten.

  10. [...] Berichterstattung und auch das ZDF Sportstudio vom Samstagabend lassen mich hoffen, dass es auch Journalisten gibt, die ihren Job noch ernst nehmen und die Dinge darstellen, wie sie sind und nicht problematische Aspekte wie Gewalttaten auf ganze [...]

  11. [...] Schweinske-Cup, DFB-Pokal – in jüngster Zeit gibt’s wieder Schlagzeilen zu Fangewalt im Fußball. Mehr als in eine Schlagzeile passt, findet sich im Sportjournalismus dazu allerdings kaum. Ein Kommentar von mir in der Konkret: Team Green. Siehe auch den sehr guten Text von publikative org: Dahin, wo es weh tut! [...]

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