Rechtsextremismus, Rechtsterrorismus und Geschichtspolitik

Der zweite Band des Jahrbuchs für Politik und Geschichte widmet sich den Zusammenhängen von Extremismus und Geschichtspolitik. Auf einer Vortragsveranstaltung in Potsdam beleuchten Dr. GIDEON BOTSCH (Universität Potsdam) und Prof. Dr. KARIN PRIESTER (Universität Münster) systematische und aktuelle Aspekte des Themenfeldes. GIDEON BOTSCH interpretiert den „rechtsextremen Zugriff auf die Geschichte“ als „historisch-fiktionale Gegenerzählung“, und KARIN PRIESTER lenkt den Fokus auf die aktuelle Frage nach dem Rechtsterrorismus in Deutschland.

Grußworte und Einführung: Prof. Dr. JULIUS H. SCHOEPS, Dr. THOMAS SCHABER, Dr. CLAUDIA FRÖHLICH. Moderation: Dr. HARALD SCHMID.

Gedenkstein für die Opfer des Neonazi-Anschlags (Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Muenih)
Gedenkstein für die Opfer des Neonazi-Anschlags (Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Muenih)

Im Rahmen der Buchpräsentation wird der aktuelle Band des Jahrbuchs für Politik und Geschichte (JPG) vorgestellt. Geschichte ist nicht nur der Nährboden von öffentlichen Erinnerungskulturen, sondern auch eine Ressource politischer Akteure. Diesem Themenkomplex der „politischen Erinnerung“ (Max Weber) widmet sich das Jahrbuch für Politik und Geschichte (JPG), das seit 2010 im Franz Steiner Verlag erscheint und von Dr. CLAUDIA FRÖHLICH, Prof. Dr. HORST-ALFRED HEINRICH und Dr. Dr. HARALD SCHMID herausgegeben wird. Im aktuellen Jahrbuch schreiben u. a. SAMUEL SALZBORN, MICHAEL KOHLSTRUCK, D. J. MULLOY, HARALD SCHMID und KATARZYNA STOKLOSA, KRZYSZTOF RUCHNIEWICZ.

Vortragsveranstaltung mit Buchpräsentation (Jahrbuch für Politik und Geschichte)
Dienstag, 6. März 2012, Einstein Forum, Am Neuen Markt 7, Potsdam

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