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  1. stephan

    Schade, daß der Beitrag so kurz ist und sich nur mit den genehmigten Demonstrationen befaßt. Es fehlen komplett Hinweise auf die seit einigen Jahren immer wieder stattfindenden Spontandemos, so was gabs meines Wissens vor der Jahrtausendwende überhaupt nicht. Oder die nicht angemeldeten Demos, die in Ausweichstädten stattfinden, wenn sich die Nazis auf der Rückreise von blockierten oder verhinderten Veranstaltungen befinden. Denn ich denke, daß es gerade diese Erlebnisse sind, die den jüngeren Teil der Bewegung auf Dauer binden, als stundenlang irgendwo rumzustehen um dann im Polizeikessel 500m laufen zu dürfen.
    Ebenfalls nicht beachtet wurde die Aktionsform der Infostände. Da diese im voraus meist nicht bekannt sind finden in der Regel auch keine organisierten Proteste dagegen statt und der nette Nazi von nebenan hat die Möglichkeit an die Menschen heranzutreten, die ihn bei einer normalen Kundgebung hinter der dicken Polizeikette gar nicht erkennen könnten. Die etwas dumpferen Gestalten stehen bei den Infoständen ja meist ein paar Meter abseits um bei eventuellen Konfrontationen eingreifen zu können und in ein paar meter Entfernung erschrecken sie auch die Passanten nicht so.

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