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  1. Quarktasche

    @Xevion Um doch nochmal kurz drauf einzugehen: Ich folge der Linie des Artikels und halte die Nation für ein Konstrukt.

    Ich sehe Menschen als Menschen und nicht als Vertreter ihrer Nation oder auch Kultur(Das haben Sie ja zueinander gebracht). Sie sprechen unter anderem von negativen Eigenschaften von Nationen, damit meinen Sie folgerichtig Menschen. ich kann nicht Menschen die ich nicht kenne negative Eigenschaften zuschreiben. Das verbietet sich mir.

    Die Grenzen die Sie ziehen möchten, halte ich für nicht sinnvoll. Zum Beispiel ist Deutsches Design in der Welt geschätzt und geachtet. Deutschland hat aber viele dieser Designer verjagt. Es ist auch nicht im Interesse des Designers, da bin ich mir sicher. Denn gutes Design ist international. Ein “reindeutsches Design” wäre der Untergang.

    Sie sprechen das Thema Geschichte an. Ich halte nicht alles was war, für automatisch für richtig. Vielmehr sehe ich die Geschichte als einen ständigen Versuch der Verbesserung.

    Ich sehe auch eine Unterscheidung zwischen “bösen Nazis” und “Guten Patrioten” nicht oder halte diese nicht für zielführend. Die strukturellen Gemeinsamkeiten sind doch nicht zu übersehen. Das Bedürfnis des Menschen, der dadurch angesprochen fühlt, ist das gleiche.

    Ich habe diesbezüglich leider auch keinen weiten Klärungsbedarf. Ich sehe das klar vor mir.

  2. “Antifa-Café im Juni – Infoveranstaltung: “Ganz entspannt in Schwarz-Rot-Gold?”” – mit Dagmar Schediwy

    28.06.12 | 20.00 Uhr | Bunte Kuh (Bernkastelerstr.78, 13088 Berlin-Weißensee)

    Seit der Fußball-WM 2006 hat sich in Deutschland das exzessive Zur-Schau-Stellen von Nationalgefühl bei internationalen Fußballevents als Massenphänomen durchgesetzt. Schwarz-rot-goldene Fahnenmeere, Autokorsos und ekstatisch feiernde Fans gehören bei den im Zweijahresrhythmus stattfindenden Großereignissen des Männerfußballs inzwischen zur Normalität. Was steckt hinter der patriotischen Aufwallung während der Spiele? Sind sie wirklich nur ein Ereignis der Eventkultur, das keinerlei politische Bedeutung hat? Dazu hat die Referentin während der Männer-Fußball-WM 2006, der EM 2008 und der WM 2010 Deutschlandfans auf Fanmeilen befragt.

    Anschließend findet wie jeden 4.Donnerstag bei entspannter Musik und kühlen Getränken unser Solitresen für die Bunte Kuh und antifaschistischer Arbeit in Nord-Ost Berlin statt. Der Eintritt ist frei

    Eine Veranstaltung im Rahmen der “You’ll never walk alone…”-Reihe von Siempre Antifa und der Antifaschistischen Initiative Nord Ost [AINO]

    http://aino.blogsport.eu/2012/05/30/ganz-entspannt-in-schwarz-rot-gold/

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