5 Kommentare

  1. tofuwurst

    zitat: “… Reisegruppe auf einer Burg, die von deutschen Nationalisten renoviert werde …”

    dürfte mensch erfahren um welche burg es sich dabei handelt?
    thx!

    Da kann ich nur spekulieren, daher habe ich das offen gelassen. Die Burg wird nicht namentlich genannt in den schwedischen Quellen. Es gibt natürlich Hinweise, aber das muss ich nochmal prüfen. Gruß PG

  2. frank

    …also wenn Sie “Banküberfalle”, “per Rad flüchten”, “Unternehmer umbringen” als Kennzeichen für Vorbild nehmen, dann drängt sich wohl den meisten Menschen
    (siehe hier, und etliche andere Quellen:
    http://www.cicero.de/berliner-republik/terrorzellen-in-deutschland-was-raf-und-nsu-verbindet/47939?seite=3

    zuerst auf –> Die hatten die RAF als Vorbild

    Seltsam (oder vllt) auch nicht, das davon in diesem Blog nie die Rede war

    Nur, dass die RAF ellenlange Bekennerschreiben verschickte und nicht wahllos auf Migranten schoss, sondern gezielt Staat und Wirtschaft angriff, könnte ein klitzekleiner Unterschied sein, oder?

  3. Random

    “autoritäre Hetze auf Kosten von Opfern von sexualisierter Gewalt (“Todesstrafe für Kinderschänder”)”

    Wo genau sind da die Kosten für die Opfer?

    Fachleute aus Beratungsstellen sprechen sich gegen härtere Strafen aus, besonders gegen die Todesstrafe. Warum? Darum:

    Durch die Forderung nach drakonischen Sprachen werde es den Opfern erschwert, über das erlebte Leid zu sprechen, sagt Enders. Zurzeit wird oft gefordert, es müsse bei einem Verdachtsfall sofort Strafanzeigen geben. „Wenn wir in Fällen von sexuellen Missbrauch sofort Anzeige erstatten müssen, werden sich viele Opfer uns nicht mehr anvertrauen, weil sie Angst haben, selbst angezeigt zu werden.“ Denn beispielsweise in der Odenwaldschule haben Täter mehrere Kinder in sexuellen Missbrauch verstrickt, daher fürchteten Kinder, sie würden auch bestraft. „Die Täter sagen dann, du hast es ja auch getan“, betont Enders diese besondere Täterstrategie, die zumeist auch erst später aufgedeckt wird – so auch im Fall der Odenwaldschule.

    Zudem sind drakonische Strafen kontraproduktiv, da Opfer diese nicht verantworten wollen. Die meisten Täter kommen aus dem sozialen Nahbereich der Kinder – also Freunde der Familie, Verwandte, Mitarbeiter von Institutionen. Wenn diesen Personen die Todesstrafe drohe, würden viele Opfer schweigen.

    http://www.publikative.org/2011/10/18/missbrauch-102/

  4. blak

    @Random:

    Außer den schon genannten Argumenten
    geht es auch um das Wort “Kinderschänder” an sich,
    denn es impliziert, das das Opfer nun “geschändet”
    ist, also “Schande auf sich hat”.
    Dabei liegt alle Schande beim Täter.

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