8 Kommentare

  1. deviant

    Endlich sagt mal jemand über die Junge Union, was alle denken :D

    Zur Sache: Auch wenn ich nicht nachvollziehen kann, was der Autor an dieser Frau findet, so ist mir ihre Vergangenheit doch herzlich egal (so egal, wie mir generell egal ist, was die eine Person an der anderen fndet, sei es nun ein gleichgeschlechtlicher Partner, eine spießige Blondine oder eine dieser “blutjungen Russinnen” von denen die Frauenzeitschriften gerade schwärmen.

    Mehr noch, ich glaube jemand mit einer “Rotlichtvergangenheit” (um jetzt hypothetisch mit den Gerüchten zu reden) bringt mehr Sensibilität für den Job des Politikers mit, als all die Kapitalmarkthuren, die schon mit 19 mit dem Porsche zur Schule fuhren und mit 21 mehrere Steuermillionen in den Sand gesetzt hatten. Eine Vergangenheit in der Jungen Union ist für mich fragwürdiger als eine auf dem Strich.

  2. soistes!

    Dieser Kommentar war sowas von überfällig! Wirklich sehr, sehr gut geschrieben. Besten Dank dafür!

  3. RN

    Kann soistes! nur zustimmen. Vielen Dank.

    Ekelhaft dieser auf Sexualneid basierende Sexualitäts.- und Frauenhass.

  4. Marco Kühnert

    Grundtenor des Artikels: d’accord! – Mancherlei Formulierung: Unterirdisch. Und nebenbei auch sexistische Kackscheisse.

  5. TischTisch

    Stimme dem Herrn Kühnert zu. Sehr kraftvoll geschrieben. An manchen Stellen aber zu roh. Dass du die Bettina Wulff geil findest und gleichzeitig Frauen im Umkreis der Niedersächsischen JU als weniger sexy wähnst, das tut nicht zur Sache, also behalt es für dich.

    Trotzdem sehr lesenswert.

  6. Auch "DDR" -Bürger

    Wer ein Buch in der Sexualklatschkloake “BILD” bewirbt (wer´s nicht glaubt kann sich ja dort gern mal “Hallo” anschauen), ist zumindest eine Medienhure.
    Nicht umsonst haben selbst die noch lebenden Kollegen “ehemaligen Bu-Präs” sich ja von diesem ´Ehepaar´ bei der Verabschiedung ferngehalten.

  7. Gut geschrieben. Gerade die Gedanken zur Ehe und zur Argumentation für bzw. wider die Homo-Ehe finde ich sehr gut, das ist genau meine Meinung.

    Diese drei Zitate möchte ich mir fast einrahmen und an die Wand hängen:

    “Und wenn es eine Ehe zwischen einer Hure und einem Spitzenpolitiker gibt, dann würde ich jederzeit darauf wetten, dass die Hure im ehrlicheren Gewerbe beheimatet ist”.

    “Und wenn wir es verwerflich finden, dass Frauen und Männer anderen sexuelle Dienstleistungen verkaufen, dann sollen wir bitte alle damit aufhören, solche in Anspruch zu nehmen, und nicht diejenigen verurteilen, die offensichtlich vorhandene Bedürfnisse befriedigen.”

    “Und wenn wir nicht jungen Heteropaaren vorschreiben wollen, dass sie zumindest einen Kinderwunsch haben müssen, um heiraten zu können, hat sich das Argument der “Keimzelle der Familie” zur Ablehnung der Homo-Ehe aus meiner Sicht erledigt.”

    Genial :)

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