20 Kommentare

  1. Random schreibt:

    17. September 2012 at 11:59

    Relativ egal und nichts neues. Da gibt es ganz andere Finger wie beispelsweise Betontod, die nicht nur wie Rechtsrock klingen (insbesondere auf Antirockstars ist der Sound nahezu identisch wie bei Division Germania – Manifest), sondern auch mehr als nur doppeldeutige Texte haben (Alphatier, Wenn der Sturm beginnt, und und und…).

  2. PM schreibt:

    17. September 2012 at 15:05

    Der vorletzte Absatz ist ungefähr das beste, was ich je zu Freiwild gelesen haben.
    Damit ist eigentlich alles gesagt, was es zu dieser Band zu sagen gibt.

  3. schreibt:

    17. September 2012 at 16:28

    Realer Faschismus
    Ich würde dem Textautor erst einmal empfehlen, sich über Faschismus zu informieren. Und zwar nicht über irgendwelche Dimitroffergüsse der Komintern, sondern über den real existierenden Faschismus.
    Mussolini, Generalsekretär der italienischen Sozialisten und Herausgeber der Parteizeitung Avanti erlebt während des Ersten Weltkrieges sein Italo-Nationalismus-Erlebnis und wird mit seiner PNF an die Macht im Kgr. Italien bugsiert. Italien hatte als “verspätete” Siegermacht als Kriegsbeute das Trentino, die ladinischen Gebiete, das Kanaltal, Triest, Istrien und Südtirol erhalten. Es gab keine Abstimmungen trotz des von der USA verkündeten “Selbstbestimmungsrechts”. wegen diese Missbrauchs durch GB, F und Italien unterschrieben die USA den Friedensvertrag nicht.

    Südtirol, ein rein deutsch- und ladinischsprachiges Gebiet, kam so 1919/20 zu Italien. 1921 war der italienische Faschismus an der Macht und zog seine Poltik durch:
    Umbennenung aller Ortschaften, Italienisch als alleinige Sprache, Italianiserung aller Familiennamen, dazu Ansiedlung von 100.000 italienischen Siedlern zzgl. Enteignung von Grundstücken.
    Insofern ist es unverschämt von “Norditalienern” zu reden.
    Es war und ist eine ethnische Säuberung.
    Die deutschen Nazis unterstützten diese Politik-wegen des Bündnisses mit Mussolini.
    Die Nazilösung für Südtirol sah dann 1939 vor, die gesamte deutschsprachige, ladinischsprachige (=rätoromansich), zimbrische und bersntalerische Bevölkerung auszusiedeln (Plände: Krim, Lyon, Wartheland). Wegen der Kriegsereignisse wurden nur 100.000 Südtiroler umgesiedelt.) Südtiroler sind Opfer des italienischen Faschismus und des deutschen Nazismus.

    P.S.: Die Südtiroler Volkspartei kooperiert bei italienischen Senatswahlen mit der PD, der Nachfolgepartei der Kommunisten.

  4. Alreech schreibt:

    17. September 2012 at 16:28

    Nur weil der Faschist Mussolini und der Nationalsozialist Hitler beschlossen haben das Südtirol italienisch ist, hab die Einwohner sich gefälligst als Italiener zu empfinden ?
    Ich bin ziemlich erstaunt, das ein Artikel auf Publikative.org die faschistische Politik der Jahre 1920 – 1943 so offen unterstützt.

    1919, in der Folge des ersten Weltkriegs, wurde die vormals österreichische Region Südtirols dauerhaft Italien zugesprochen…

    Warum fehlen in diesem Artikel mehr Informationen zur Geschichte Südtirols ?
    Weil dann es nicht so einfach ist, aus den Zitaten den Vorwurf einer faschistische Gesinnung zu konstruieren ?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_S%C3%BCdtirols#Zwischenkriegszeit_.281918-1939.29

    http://de.wikipedia.org/wiki/Italianisierung#S.C3.BCdtirol

  5. Nudelboii schreibt:

    17. September 2012 at 16:48

    Dass es sich um eine musikalisch sehr langweilige Band handelt muss man nicht erwähnen.

  6. max schreibt:

    19. September 2012 at 01:07

    Nicht zu vergessen das vor kurzem Hundertausende(!!!)Italiener in Südtirol Faschistische Denkmäler besuchten(dort steht das größtte Faschistische der Welt)aber das ist dem AUtor wohl entgangen er würde es wohl liber siehen wenn sich Tiroler und Ladiner als Italiener bezeichnen und die selben Denkmäler besuchen.

    Und das Italien vor kurzem angedroht hat das Militär einmarschieren zu lassen wegen Deutschsprachiger Schilder ist anscheinend auch kein Thema.Schuldig sind die jetzt anscheinend die Tiroler Antifaschisten-denn auch nur diese blieben in Südtirol weil sie ihre Heimat liebten und nicht die Politk Hitlers und Mussolinis.Wer Südtiroler zu Italienern macht ist ein befürworter von Hitlers uns Mussolinis Politik!

  7. horst schreibt:

    19. September 2012 at 08:54

    @Max
    “Und das Italien vor kurzem angedroht hat das Militär einmarschieren zu lassen wegen Deutschsprachiger Schilder ist anscheinend auch kein Thema.”
    Hast du dafür einen Beleg?

  8. Unpolitischer FAN schreibt:

    19. September 2012 at 09:34

    Absolut schlecht informiert,viele(fast alle Sachen) sind aus den Fingern gezogen.

    Kategorie C als Onkelz-Nachfolger? Dass man KC schwer und nur fälschlich als unpoltisch bezeichnen kann ist wohl klar. Aber sie haben mit den Onkelz, Frei.wild, usw. recht wenig gemein und haben nach eigenen Aussagen die Schnauze voll von Leuten/Bands, die den Onkelz nacheifern.

    Außerdem, was haben Krawallbrüder und Betontod mit der ganzen Sache zu tun?????? Wer einmal die Musik von Krawallbrüder anhört, dem wird sofort klar, dass die etwas ganz Eigenes und vor allem Unpolitisches machen!
    Betontod mit beschissenem Rechtsrock zu vergleichen ist die allergrößte Frechheit, da dies nur aufgrund Oliver Meister´s Stimme getan wird. Als ehemalige Vollblut-Punkband können sie und wir alle nur über derartige Vorwürfe lachen!

    LOVE MUSIC, HATE FASCISM
    mfg fan

  9. die da schreibt:

    19. September 2012 at 10:48

    “Oberflächlich zusammengeraffter Mischmasch. Zusammengebettelter Quark” wir Marx sagen würde
    gibt es bei der Publikative keine Qualitätskriterien für Beiträge?
    solche Hetzbeiträge kann man sich im Grunde genommen sparen.

    man schlägt hier mit der politischen Moralkeule in eine ähnliche Kerbe wie das Handelsblatt bei den Toten Hosen (https://www.handelsblatt.com/panorama/kultur-literatur/die-toten-hosen-punk-und-profit-an-tagen-wie-diesen/6727128.html)
    was früher mal als “independent” hoch angesehen war, wird nun, da es sich als kommerziell erfolgreich herausstellt, von den Kapitalisten als kapitalistische Maschienerie angeprangert, um die Glaubwürigkeit zu untergraben.

    ich warte nur noch darauf, dass Bands wie Slime oder Ton Steine Scherben in den RechtsRock-Mixer gestopft werden, weil sich deren Songs (Linke Spießer, Macht kaputt was euch kaputt macht) in der “Szene” einer gewissen Beliebtheit erfreuen…

  10. Random schreibt:

    20. September 2012 at 15:41

    “was früher mal als “independent” hoch angesehen war, wird nun, da es sich als kommerziell erfolgreich herausstellt, von den Kapitalisten als kapitalistische Maschienerie angeprangert, um die Glaubwürigkeit zu untergraben.”

    Ich bin weiß Gott kein Kapitalist, aber Die Toten Hosen sind doch auch nur ein Musterbeispiel für eine Band, die sich für Geld verkauft hat. Wer die Pfeifen unterstützt, ist selbst Schuld.

  11. totze schreibt:

    4. Oktober 2012 at 22:11

    nach der Logik der pro-separatistischen Tirolfreunde sollte nicht nur Tirol entweder ein eigener Staat werden oder wenigstens an Deutschland oder Österreich zurück fallen (wozu wollen die Tiroler eigentlich lieber gehören? Ich weiss es tatsächlich nicht. Gehörten sie nicht schon Ende des 19. Jh zu Italien?), nein nach dieser Logik sollten die Benes-Dekrete wieder rückgängig gemacht werden und Königsberg, Pommern und wie sie alle heißen würden wieder zu Deutschland gehören. Das wird herrlich wenn alles wieder wie früher ist.
    Die Argumentation das es faschistisch ist und Hitler und Mussolinis Politik unterstützt wenn man Südtirol zu Italien zählt ist wirklich abstrus.

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