32 Comments

← Previous Page 3 of 3
  1. schorse

    @Andrej:

    Ich behaupte nicht, dass das nicht stimmt.

    Mein problem und das der meisten Fans ist ein anderes:

    UB01 geht es gar nicht in Wirklichkeit um das (teilweise vielleicht vorhandene und früher deutlich heftigere) NaziProblem. UB01 geht es auch nicht um eine konstruktive Auseinandersetzung mit dem Problem. UB01 geht es nur um Konfrontation.

    Glaubt denn hier wirklich einer, in BS gehen ständig 20000 nazis und ihre sympathisanten ins stadion? Oder dass wir ein schlimmeres Nazi-Problem haben als andere Vereine? Dass der Verein die Nazis zumindest duldet, wenn nicht sogar fördert? Dass die Nazis das Stadion beherrschen und ein “Gewaltmonopol” (welch Unwort) haben?

    Wenn das so wäre, könnte die Erde auch eine Scheibe sein und ich wäre nicht mehr im Stadion….

    das wirkliche problem ist, dass man jetzt nicht mehr sachlich und konstruktiv über eine (mögliche) Nazi- und Gewalt-Problematik im Stadion diskutiert und gehandelt werden kann, da der Ankläger (UB01) nun dafür in BS nicht qualifiziert ist. Da sehe ich dann das wirkliche Problem. Denn die Masse der Stdionbesucher will mit ub01 nun absolut nichts mehr zu tun haben

    Wann schmeiße ich denn jemand aus dem Stadion heraus?
    Diese Frage sollte man mal klären: Wenn er rechts denkt? Wenn er rechts handelt, aber was heißt das? Wenn er das U-Bahn Lied singt? Auf jeden Fall! Habe ich aber schon lange nicht mehr gehört. Wenn jemand die Internationale singt? Oder zu Allah betet? Gibt es den gesinnungs-Tüv im Stadion, ob ich auf dem Boden der FDGO stehe?

  2. gast2

    Wie provinziell der Verein – mein Verein – ist, drückt sich erst so richtig dadurch aus, dass die Geschäftsführung die Eintracht in der sportlich in der Tat grandiosen Zeit von einer politischen Gruppe gestört und missbraucht sieht, anstatt gerade WEGEN der sportlich so erfolgreichen Zeit und des damit einhergehenden Medienrummels, die Situation, mit der Presse als Rückhalt und der Broschüre als Beweisdokument (angebliche Unwahrheiten sollen bitte konkret gezeigt werden!), auszunutzen und ein für allemal mit den Nazis zu brechen.

    Doch die Verantwortlichen von Eintracht Braunschweig (von deren Kompetenzen ich bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich voll überzeugt war, gerade nach der Ära Glogowski) stellen, nach all den Jahren sportlicher Unterklassigkeit, nun ihre eigentliche Unterklassigkeit eindrucksvoll unter Beweis.

  3. schorse

    Noch Fragen? oder ist das auch wieder nicht entschiedn genug?

    http://www.eintracht.com/eintracht/aktuelles/news/allgemein/einzelansicht.html?news=8888&cHash=ce389bd6f06df386fafe75a1a915c706

    Eintracht begrüßt Aktionstag in Dresden
    Dynamo stellt das Heimspiel gegen die Blau-Gelben ins Zeichen seiner Antirassismus-Arbeit

    Dynamo Dresden hat ihr Zweitligaheimspiel gegen Eintracht Braunschweig unter das Zeichen der Antirassismus-Arbeit gestellt. Die Sachsen werden in einem Sondertrikot auflaufen, dessen Brust der Slogan „LOVE DYNAMO – HATE RACISM“ zieren wird. Darüber hinaus sind vor, während und nach dem Spiel zahlreiche Aktionen rund um das Thema geplant.

    Eintracht Braunschweig begrüßt diese Aktion ausdrücklich. „Wir distanzieren uns seit vielen Jahren von jeglicher Form des Rassismus. Die mit dieser Aktion verbundene klare Botschaft ist ein wichtiges Zeichen im Kampf gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. Daher unterstützen wir diese Maßnahmen ausdrücklich und uneingeschränkt. Für unser Heimspiel gegen Hertha BSC am kommenden Wochenende sind ebenfalls deutliche Zeichen gegen Rassismus und Extremismus geplant“, so Eintracht-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt.

  4. Kunta

    @Andrej Reisin

    das ist natürlich richtig, aber meine gesundheit ist mir dann doch wichtiger.

  5. [...] Das nächste Auswärtsspiel kommt ja schon am Mittwoch – Englische Woche halt – und ausgerechnet nach Braunschweig geht es, wo es ja nun wahrlich nicht oft irgendwas für uns zu holen gab in der Vergangenheit. Daß es sich um ein ätzendes Auswärtsspiel handeln werden wird, liegt aber noch viel mehr am dortigen Publikum, aber auch am Verein selbst: http://www.publikative.org/2012/10/14/braunschweigen-kein-mittel-gegen-nazis/. [...]

Comments are closed.