17 Comments

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  1. max

    Es ist halt die Frage, ob man einen Diskurs aus Amerika einfach übernehmen sollte und wer eigentlich die Spielregeln bestimmt.
    Bei der Geschichte mit dem Blackfacing ist es zumindest eine deutlich erweiterte Tabu-Zone. Weil es die überzeichnete und karrikaturhafte rassistische Darstellung Schwarzer durch Weiße im Theater in Amerika gegeben hat, soll nun überhaupt kein Weißer mehr einen Schwarzen spielen, egal wie. Das ist jedenfalls nicht unmittelbar schlüssig.
    Wenn man sich dann noch ansieht, welche idiotischen Blüten solche Vorwürfe treiben können (nackte Frauen, die sich beim Slutwalk als Burka-Simulation schwarz anmalten, wurden des “Blackfacing” und folglich des Rassismus bezichtigt http://jungle-world.com/artikel/2012/42/46413.html), sollte man schon etwas vorsichtig damit sein.

  2. Daniel

    Jetzt wurde mein Beitrag ganz gelöscht, statt frei geschaltet. Das ist mal Streitkultur vom Feinsten. Wird man mir noch mitteilen, warum man meinen Beitrag löscht? Ich kann mich wirklich nicht erinnern, irgendetwas Anstößiges geschrieben zu haben.

  3. Tilia

    Schön, schön. Aber wahrscheinlich führt das Ganze eher dazu, dass Stücke, die eine Rollenbesetzung mit Schwarzen erfordern, weniger oder gar nicht aufgeführt werden, als das mehr schwarze Schauspieler engagiert werden.
    Othello ist dann zukünftig wahrscheinlich weiß oder “künstlerisch” grün bemalt.

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