5 Kommentare

  1. Felix K.

    Hallo,

    zu den Ereignissen 1988 an der Hafenstraße ist noch anzumerken: Die Polizeiführung schickte damals viel zu wenig Kräfte um die Menschen vor und in den Häusern zu schützen. Ob die wenigen anwesenden Kräfte die Anweisung hatten nicht einzugreifen, entzieht sich meiner Kenntnis. Sie hätten aber wenig Chancen gegen den aufgeputschten Mob gehabt.
    Die Selbstverteidigung war u.a. möglich, weil mehrere hundert Menschen mit damals noch legaler Schutzkleidung, wie Helmen ausgerüstet waren. Und ich war ehrlich froh, dass nach langer Straßenschlacht mit Steinen und Flaschen irgendwann Molotow-Cocktails gegen die Nazis flogen. Sonst hätte es wahrscheinlich tatsächlich Tote gegeben.

  2. berlinerjung

    nicht zu vergessen die beiden antifaschistischen demonstrationsversuche gegen den “thüringer heimatschutz” – ja, jenen, in dem auch mundlos, böhnhardt und zschäpe politisch “großwurden” – bei denen die polizei schon auf der anreise hunderte antifaschist_innen abfing, vorsorglich in gewahrsam nahm, über nacht in einem ehemaligen stasi-knast internierte und anschließend wieder zurück nach berlin transportierte…

    und wahrscheinlich gibt es noch dutzende solcher und ähnlicher fälle.

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