20 Kommentare

  1. sehr guter Artikel zur Lage.
    Nicht vergessen: Der Antisemitismus schwelt in Deutschland unterschwellig wie eh un je. Nur so lassen sich die unglaublich realitätsverleugnenden permanent Ursache und Wirkung, Angreifer und Angegriffenen verkehrenden Interpretationen im deutschen Medienmainstream. (Prototypda für sind die pseudo-liberalen Nazi-Augsteins, die das Geschäft des Nazi-SD im postfaschistischen Deutschland fortsetzen, und andere Konsorten vom “Freitag” bis zur Süd-Deutschen. In Deutschland, heutzutage Deutsch-Europa, herrscht Herren- und Nazi-Mentalität – nach 1945 im Jargon der Demokratie und des Friedens, einem Jargon, der den antisemitischen Krieg gegen “den Juden”,der auf dem Recht der politischen Selbstbestimmung besteht, als Kampf für den Frieden(pax christi, pax Mohammedis) und für die “wahre”, völkische Demokratie ausgibt, zu der Juden nicht fähig seien, weil sie kein “organisches Volk” seien (s. Shlomo Sand, ein völkischer Ideologie und Antitsemit jüdischer Herkunft – auch das gibt es)
    Heinz Gess

  2. Micha0160

    Liebe Lilale

    Manchmal möchte man tatsächlich meinen, der Ungeist der Vergangenheit säße noch immer in den Köpfen der Menschen, wenn man den neu aufstrebenden Nationalfaschismus in ganz Europa betrachtet. Besonders da eine neue Generation heranzuwachsen scheint, für die der Schrecken des Holocausts nur noch etwas Abstraktes, wenig Greifbares darstellt, worunter sie sich einfach nichts vorstellen können, weil es für sie zu lange- und damit zu weit weg ist. Auch wird politisch viel zu wenig getan, um jungen Menschen hier die Irrwege unserer Vergangenheit nahe zu bringen.

    Oft aber hat es auch ganz andere Gründe als bloßen Antisemitismus. Viele haben ganz einfach Angst, dass sich im nahöstlichen Konflikt ein neuer Weltenbrand entzündet und so reagieren sie gedankenlos und vergessen darüber, wem eigentlich unsere Solidarität zu gelten hat. Das ist auch einer der Gründe, weshalb Europa nur zu gerne bereit war, dem Abschwören der Verantwortlichen vom Terrorismus Glauben zu schenken und einem unverbesserlichen Schwerverbrecher namens Arafat auch noch prompt den Friedensnobelpreis zu verleihen, was einer schieren Perversion und Besudelung dieser Auszeichnung gleichkam. Man kann nur hoffen, dass dieses Europa mit seiner Unterstützung des sogenannten “arabischen Frühlings” wenigstens nicht schon wieder eine Narretei beging und damit Israel, mit der sich abzeichneten Islamisierung in den betroffenen Ländern, gleich die nächsten Probleme einbrockte.

    Eines können Sie gewiss sein, auch hier in Deutschland gibt es zunehmend Menschen, die die Opferrolle der Palästinenser nicht mehr einfach nur blind schlucken, sondern durchaus den Grund des Konflikts hinterfragen. Auch hier spürt man zuweilen hilflose Wut darüber, wenn man sieht, dass sogenannte Friedensparteien für nahezu jeden getöteten Terroristen auf die Straße gehen, aber nicht wenn sich ein Selbstmordattentäter in einer Jerusalemer Diskothek in die Luft sprengt und dabei zahllose Kinder und Jugendliche mit in den Tod reißt. Die Menschen aber sehen das und plötzlich merkt man anhand der Reaktionen in diversen Foren großer Magazine und Tageszeitungen, dass sich deren Sicht der Dinge plötzlich ändert und sich ihr Verständnis für die Handlungen der Araber nunmehr sehr in Grenzen hält. Sie fangen an sich vorzustellen, was sie wohl empfinden würden, wären sie tagtäglich dem Raketenterror ausgeliefert.

    Ich möchte Ihnen vorschlagen, sich beim Spiegelforum registrieren zu lassen um dort als Betroffene, sozusagen aus erster Hand, darüber zu berichten. Die meisten der registrierten Benutzer dort kennen den Konflikt nur aus der Ferne, Sie aber könnten die Foristen sozusagen live teilhaben lassen an dem täglichen Horror, unter dem Sie und Ihre Landsleute leiden. Ich gebe Ihnen hier gerne den Link dazu: http://www.spiegel.de/ Von dort aus können Sie aus jedem Thema heraus in das dafür betreffende Forum gelangen.

    Verlieren Sie nicht den Mut, Israel hat viele Freunde im deutschsprachigen Raum, ob in Deutschland selbst, in der Schweiz oder in Österreich. Und die denken alle nicht so, wie die Leute und Institutionen, die Sie in Ihrem Artikel beschrieben.

    Viele Grüße aus dem Schwarzwald
    sendet Ihnen
    Ihr
    Micha0160

  3. Torben

    Hat Lilale z.B. gegen die völkerrechtswidrige Okkupation der palästinensischen Gebiete demonstriert? Wenn ja, bitte die Fotos von den Plakaten und Demos hier posten. Ansonsten ist das hier ein nicht ernst zu nehmendes, da larmoyantes sowie apologetisches Pamphlet.

  4. Torben

    Bei publikative wird anschneidend nur die proisraelische Sicht geduldet. Es wäre ja schon aus Gründen der journalistischen Redlichkeit angebracht, hier mal eine palästinensische Sichtweise auf die Geschehnisse in Gaza zu bringen.

  5. [...] Lesenswerten Artikeln: -Die Gruppe Sterni* beschäftigt mit Antisemitismus und der Piratenpartei -Die Bloggerin Lilale berichtet auf publikative.org über die Lage vor Ort -Und auf Zeit Online findet sich ein Bericht über die Hackerfreund*innen der Hamas [...]

  6. Ferner Osten

    Was soll uns dieser Artikel sagen? Krieg ist schlimm? Nun ja, das ist eine wenig bahnbrechende Erkenntnis? Die islamistischen Fundamentalisten von der Hamas sind scheiße? Auch das wussten wir vorher schon; ob die Autorin weiß, dass die Hamas in ihrer Anfangszeit von Israel (!) unterstützt wurde, um ein Gegengewicht zur PLO zu schaffen, steht auf einem anderen Blatt. Westerwelle und weite Teile der deutschen Presselandschaft sind verlogene Heuchler? Eine weitere Erkenntnis, auf die man schon vorher hin und wieder gestoßen ist.

    Natürlich hat Israel ein Verteidigungsrecht. Natürlich wäre die Welt ohne die Hamas ein besserer Ort. Natürlich ist es furchtbar, wenn die Menschen in Sderot, Aschkelon und neuerdings auch Tel Aviv Angst haben müssen, auf der Straße, in der Schule oder ihrem Wohnhaus von einer Rakete getroffen zu werden. Aber ebenso natürlich ist: Israel hat nicht das Recht, die Siedler_innen im Westjordanland zu unterstützen, deren religiöser Fundamentalismus teilweise dem der Hamas in nichts nachsteht. Und natürlich wachsen auch in Gaza und dem Westjordanland Generationen heran, die zutiefst traumatisiert sind – vom Besatzungsregime und Bombenangriffen.

    Es hat übrigens etwas absurdes, die Sinai-Karte von 1973 hier einzufügen: denn dass israelische Truppen damals am Ostufer des Suez-Kanals standen, ist gerade KEIN Beweis für die Unschuld Israels. Oder soll das eine subtil-sarkastische Entgegnung für die Autorin sein?

  7. max

    “Bestimmt leben im Gazastreifen auch Leute, die bei jedem Abschuss einer Rakete neben dem Sportplatz innerlich gezittert haben und sich gedacht haben: ja spinnen die, die holen uns die Israelis auf den Hals, was kann man nur tun?”

    Leben eigentlich in Israel auch Menschen, die bei jedem Siedlungsneubau im Westjordanland denken: und so belohnen wir sie dafür, dass sie nicht mehr gewalttätig sind? Und die einen Zusammenhang herstellen zwischen der Abriegelung des Gazastreifens und den Reaktionen von dort?

    Es geht hier nicht darum, um das größere Leid zu feilschen, aber es ist sicher nicht Israel, das seit 45 Jahren schlimmer unter der Besatzung leidet als die von ihm Besetzten und Unterdrückten.
    Israel war auch immer wieder gewillt in die inneren Angelegenheiten der Palästinenser einzugreifen und dort Spannungen zu befördern, unter anderem durch die Förderung der Muslim-Brüder, aus denen dann die Hamas hervorging. Damals erschienen sie noch als willkommenes Gegengewicht zur PLO. Nur zum Frieden war Israel nur einmal wirklich bereit. Rabin hätte es schaffen können …

    Man muss den Menschen, die unter dem ständigen Sperrfeuer von islamischen Radikalen leben nicht ihr Leid absprechen, um dennoch zu anderen Schlüssen zu kommen als die Autorin.

    Gaza hatte einmal einen Hafen und eine Fischerei … Gaza hatte einmal einen Flughafen. Der Hafen ist seit Jahren blockiert, Fischer können nicht mehr ausfahren, weil dort auf dem Meer die israelische Marine kreuzt und der Flughafen ist längst zerbombt. Die Menschen in Gaza haben keine Aussichten auf eine Zukunft mehr. Das hat sicher mit der Hamas zu tun aber ganz sicher auch mit Israel.

    Die Anklage gegen die, die nicht gegen die Raketen protestiert haben lässt sich ebenso gut mit den gleichen Worten zurückweisen.
    Wer von denen, die jetzt für die Bombardierung von Gaza sind hat protestiert, als dort fußballspielende Kinder von Bomben oder Scharfschützen getötet wurden? Erwartet ihr von den Palästinensern Verständnis für eure “Versehen”? Ihr Blutzoll ist hundertmal höher.
    Wer von euch hat gegen die Fortführung des Siedlungsbaus protestiert, gegen den Abriss palästinensischer Häuser, gegen die tägliche Gängelung der Palästinenser durch die Checkpoints, gegen die Landnahme durch den Mauerbau, gegen die Zerstörung der Olivenhaine?
    Wer protestierte gegen die Tötung der Menschen auf der Mavi Marmara?

    Israel ist in der Position der Stärke und das seit Jahrzehnten. Wann hat es diese Stärke genutzt, um Frieden zu schaffen? Wann hat es diese Stärke genutzt, um sich selbst Vorteile zu verschaffen?
    Die aktuelle israelische Politik macht den Palästinensern deutlich: Ihr bekommt nichts von uns, ob ihr gewalttätig oder friedlich seid spielt dabei keine Rolle, ob ihr kooperiert oder schießt, euch unterwerft oder aufbegehrt, es ist uns einerlei. Wir werden unsere Interessen gegen euch durchsetzen. immer.

  8. Dadanopan

    Danke für den Artikel.

    Im beigefügten YT-Video sagt der Sprecher, der Free Palestine Demo: “Israel könnte nicht existieren, wenn es keine Dollar bekommen würde…”

    Ob er weiß, dass die USA auch den Haushalt (zu ca. 25%) der Palästinenser zahlt?

  9. max

    Immer noch kein Kommentar? Oder passen euch die abgegebenen Kommentare einfach nicht?
    Ich finde es ehrlich schwach, mit welcher Einseitigkeit ihr alles beleuchtet, was Israel betrifft. Noch schwächer finde ich es aber, wenn kritische Stimmen dazu – ich rede hier nicht von Hetze – euch in ein Dilemma stürzen. Mein Kommentar ist mittlerweile seit 12 Stunden unveröffentlicht. Ich hoffe, es gibt dafür bessere Gründe als den Inhalt meines Kommentars und ich bin sicher, dass ich nicht der einzige bin, der hier etwas geschrieben hat.
    Guten Abend.

    Guten Abend Max. Danke für Ihre kritischen Kommentare. Sie werden es vielleicht nicht für möglich halten, aber es kommt durchaus vor, dass wir, die dieses Blog in unserer Freizeit ohne Bezahlung betreuen, mal 12 Stunden lang keine Kommentare moderieren können.
    Gruß, PG

  10. Horst

    Gazablockade 2012 ??? – 20 Tonnen Raketen auf Israel

    Wenn allein bis zu 12. November 2012 über 20 Tonnen Raketenmaterial von Gaza aus auf Israel abgefeuert werden, kann man dann noch von einer Abriegelung des Gazastreifens sprechen?

    In diesen 20 Tonnen (461 Raketen unterschiedlichen Typs) sind nicht enthalten:
    - Mörsergranaten (über 113 Geschosse)
    - Raketen, die nach dem 12.11.2012 abfeuert wurden
    - in den Depots vorhandene Raketen und Mörsergranaten
    - Unterschiedliche Anzahl der Raketenabschüsse im Quell-Material (plus 96 Raketen)

    Außerdem habe ich, um Übertreibungen zu vermeiden, das Gewicht der Raketen konservativ errechnet.
    Zur Ermittlung der Anzahl der Geschosse wurde die Wikipedia-Seite “Palestinian rocket attacks on Israel” herangezogen.

    Rechnet man zu den 20 Tonnen die Geschosse hinzu, die seit Beginn des aktuellen militärischen Schlagabtausch von Gaza aus abgefeuert wurde (über 1000), dann kommt man auf ein Gewicht von über 60 Tonnen.

    Fazit: Nach nicht übertriebener Schätzung sind über 60 Tonnen Munition ein deutliches Zeichen dafür, dass die Hamas im Gazastreifen kein Interesse an eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung hat. Gleichzeitig zeigt sich, dass die Abriegelung des Gazastreifens ziemlich sinnlos ist. Allerdings sind durch die Blockade scheinbar nur wenige der iranischen Fadjr-5 Raketen nach Gaza gelangt. Diese Fadjr-5 Raketen, die jetzt auch die Großstädte in Israel erreichen, sind der Beweis dafür, dass der Iran eine gewichtige Rolle in diesem palästinensisch-israelischen Konflikt spielt. Vor dem Hintergrund der antisemitischen Äußerungen des iranischen Präsidenten ist dies ein schreckliche Vorstellung.

  11. Daniel Domeinski

    @Dr.(?)Heinz Gess

    Shlomo Sand als “völkischer Ideologe und Antitsemit jüdischer Herkunft”, wer soll so etwas ernstnehmen?

  12. Horst

    Was ist mit den Kindern auf der anderen Seite, die unter demselben Terror, nur von der anderen Seite verübt, aufgewachsen sind? Auch Israel wirft nicht mit Wattebäuschchen, sondern mit Bomben. Und das geschah auch immer wieder in den letzten Jahren – ich habe die Ereignisse durchaus verfolgt.

    Nein, verehrte Damen und Herren, es begehen beide Seiten schreckliche Taten. Die jetztige Eskalasion ist es, die keine der beiden Seiten braucht. Sie wird nur für noch mehr Hass und noch mehr Schwierigkeiten und noch mehr traumatisierte Kinder in der Zukunft sorgen. Einseitige Darstellungen helfen da nicht weiter – wer nur auf die Raketen der einen Seite verweist, möchte die Schandtaten der anderen Seite verschweigen, um diese andere Seite in ein besseres Licht zu rücken. Er betreibt Kriegspropaganda.

    Es muss ein Dialog stattfinden – auch wenn sich beide Seiten nicht “grün” sind – ein Dialog in der Erkenntnis, dass beide Seiten entsetzliche Verbrechen begangen haben, für die sie sich vor keinem irdischen Gericht verantworten müssen, Ein wenig Demut vor dem Schöpfer ist auf beiden Seiten angemessen. Schließlich werden wir für unser Tun im Guten wie im Schlechten gerichtet, sofern wir sie hier nicht sühnen. Das gilt für die Verbrechen beider Seiten.

  13. Peter

    an die Torbens und Maxs dieser Seite:

    Für euch ist es also unproblematisch, dass über den Beschuss auf Israel nicht berichtet wird? Das gehört einfach so zum Alltag und ist keine Erwähnung wert? Sind ja nur Israelis – die haben sich das selbst eingebrockt! Oder wie?

    Denn ich lese von euch gerade nur: aber, aber, aber, die bösen Israelis.

    Über die kann man doch schon in allen anderen Zeitungen lesen. “aus Gründen der journalistischen Redlichkeit” (welche Zeitung hält den Vorwurf eigentlich aus?) bin ich durchaus froh in publikative.org ein Gegengewicht zu den üblichen Medien zu finden.

  14. max

    @Peter:
    Wenn ich nur ein Gegengewicht für jede veröffentlichte Meinung für wichtig hielt, dann müsste ich jede Art von Berichterstattung für gut halten. Tu ich aber nicht.

    Ansonsten: es geht mit nicht darum, ob es problematisch oder unproblematisch ist, dass über den Raketenbeschuss nicht bei jeder Rakete berichtet wird. Wer das lesen will kann das tun. Aber zu meinen, das wäre ganz besonders berichtenswert im Konflikt in dieser Region und nicht zu erwähnen, dass die Besatzung und Blockade eine Aktivität Israels ist, dass deren Auswirkungen für die Palästinenser jeden Tag spürbar sind und dass die Anzahl der Verletzten und getöteten Palästinenser die der Israelis um ein Vielfaches übersteigt, das erschließt sich mir nicht.

    Was passiert denn gerade? Israel hat den Palästinensern im Westjordanland bewiesen, dass Gewaltfreiheit nirgendwohin führt, außer zu einer beschleunigten Siedlungspolitik. Die Palästinenser im Gaza-Streifen haben im Gegenzug durch Gewalt erreicht, dass Israel veranlasst wurde, sich mit Ihnen zu befassen und Vereinbarungen zu treffen.
    Und was kann man daraus lernen? Gewaltlosigkeit wird im Gegensatz zu Gewalt von Israel nicht honoriert. Ich brauche von der Hamas und den anderen kranken Islamistenverbänden nichts halten, um aus palästinensischer Perspektive zu dem Schluss zu kommen, dass Gewalt das Mittel der Wahl sein sollte. Und das ist total krank.
    Leider versucht Israel sich tatsächlich immer wieder als Opfer palästinensischer Aggression zu verkaufen, während es zugleich tausende neuer Siedlungswohnungen im Westjordanland bauen lässt und seine Marine vor Gaza den Fischfang verhindert (hat sich aufgrund der jüngsten Gespräche erfreulicherweise etwas verbessert).

    Ich plädiere letztlich nur dafür, dass Israel akzeptiert, dass es keinen Frieden bekommt, ohne dass die Gegenseite ihn auch bekommt, dass es zu seiner Verantwortung und seinen Taten steht und dass es von rechtwidrigen Aktivitäten Abstand nimmt. Vorher ist alles Lamento über böse Palästinenser wohlfeil.

  15. Peter

    “Ich plädiere letztlich nur dafür, dass Israel akzeptiert, dass es keinen Frieden bekommt, ohne dass die Gegenseite ihn auch bekommt, dass es zu seiner Verantwortung und seinen Taten steht und dass es von rechtwidrigen Aktivitäten Abstand nimmt.”

    Das ist zwar richtig, gilt aber genauso für die Gegenseite. Israel steht ja leider immer noch Leuten gegenüber (damit meine ich nicht alle Palästinenser!), die meinen Israel hätte in der Region nichts verloren. Auf der Basis kann Israel natürlich nicht verhandeln.

    Letztendlich müssen beide Seiten gleichzeitig(!) die Hand ausstrecken.

  16. Peter B.

    Es wundert mich, dass der Beitrag von Max hier stehen blieb, wo doch nahezu jede Kritik auf Ablehnung und Widerspruch stößt, ohne das Fakten hierfür vorgelegt werden.

  17. Alreech

    @Max:
    Die Palästinenser haben den Israelis doch bewiesen das Gewaltfreiheit nichts bringt.
    Nach dem Abzug aller Siedlungen aus Gaza gab es keinen Frieden, sondern Raketenbeschuß und Entführungen.

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