28 Kommentare

  1. Florian

    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.burschenschaften-in-stuttgart-vandalismus-in-untertuerkheim-scheiben-der-saengerhalle-eingeschlagen.34d95c6c-684e-4ba5-8ec3-7adeaf1c6b09.html

    In Stuttgart treffen sich ja die Rechtsextremen und die National-Liberalen Burschenschaften (Bezeichnung von SPON) und heute Nacht wurden wohl Scheiben an der Veranstaltungshalle eingeschlagen. “…auch der Staatsschutz ist eingeschaltet.” <- Da frag ich mich, ob es auf der anderen Seite der Scheiben mehr zu tun gäbe. Aber die Behörden machen es einem zur Zeit ja wirklich leicht, sie merkwürdig zu finden.

    Florian

  2. name

    hallo liebe publikative,

    mittlerweile haben die angekündigt das ganze zu überarbeiten.

    Ich würde euch wärmstens empfehlen das Video zu sichern und selbständig hochzuaden. Das sollte dokumentiert werden!

  3. relinquishthecrown

    Inzwischen findet sich bei Youtube nur ein 5 sekunden Dummy der bpb. Das wurde während ich das Originalvideo schauen wollte geändert.

  4. Historia

    Das Video wurde bereits entfernt! Hoffentlich versuchen sie’s nicht nochmal… das wäre dann wirklich peinlich. denn wer glaubt schon daran das sich da im Wesentlichen etwas ändern wird?

  5. bj

    Liebe publikative,
    ich gebe euch völlig recht, wenn es um die kritik der extremismus-doktrin geht. allerdings verstehe ich nicht, wieso ihr konsequent das dazugehörige vokabular benutzt. wer “rechtsextrem” sagt, kann doch nur diese doktrin reproduzieren. ich fände eine debatte zu dieser frage sehr spannend. wolfgang wippermann hat da zum beispiel schlaue sachen zu gesagt…
    lg

  6. http://www.politblogger.eu/wirklich-vollig-ahnungslos/

    Wirklich völlig ahnungslos

    Links- und Rechtsextremisten liefern sich in Deutschland einen Privatkrieg, der sich im Restaurant an der Ecke und an der nächsten Bushaltestelle abspielt. Die Linken haben angefangen und Luxuskarossen abgefackelt, die Rechten konterten mit den Dönermorden.

    Nein, diesen Schwachsinn habe nicht ich mir ausgedacht, sondern – man höre und staune – die zum Geschäftsbereich des Bundesinnenministerium gehörende Bundeszentrale für Politische Bildung (BPB), die in ihrer Videoreihe Ahnungslos 2012 tatsächlich versucht hat, das Phämomen Extremismus auf so unfassabr dämliche Art und Weise zu erklären: [...]

  7. Mr. B.

    Wenn die Totalversager vom Bundesamt für Aktenvernichtung vom bpb politisch geschult wurden, dann erklärt das so einiges.

  8. carsten

    Harter Tobak.
    Spiegelt aber sehr exakt und ungewollt alle reaktionären Vorurteile und die zum Teil dadurch entstandenen Realitäten wieder. Die bösen Nazis erschießen also die Menschen, weil die Linken angeblich irgendwelche Autos anzünden. Da muss man erst mal drauf kommen. Deswegen werden die Linken dann auch von der Polizei beachtet und mit Wasserwerfern und Pfefferspray zu besser riechenden Menschen gemacht.
    Und den Islamisten unterscheidet vom Rest, dass er an einen einzigen Gott glaubt. Monotheismus gibt es nur im Islam, weswegen er mit einem Bart und Turban auftritt. Ja und die in der Mitte sind alle der Meinung, dass die anderen dafür also eingesperrt werden sollen, weswegen Ätsch, sie sind ja eine Minderheit, die die Mehrheit jetzt hinter Gitter bringt.
    Wen wundert, dass ausgerechnet die BPB beim Bundesministerium des Inneren angesiedelt ist. Und täglich kann das CSU Mitglied und Hausherr Dr. Friedrich sich über Kopftuch tragende Frauen und bärtigen Männern aufregen, die er nur aus dem Islam kennt und nicht aus bayrischen Klöstern oder Trachtenumzügen.
    Und der klärt jetzt über das “Versagen” der Sicherheitsbehörden auf. Etwas Aufklärung im philosophischen Sinne wäre für ihn und uns mit mehr Erkenntnis verbunden.
    Gratulation, großes Kino liebe Publikative Redaktion.

  9. ego

    Neben den ganzen großen Schweinereien, die oben schon genannt wurden, muss man auch noch darauf hinweisen, dass nur von bestimmten Parteien spekuliert wurde, dass diejenigen, die die Autos anzünden, Linke seien. Einen Beweis dafür, dass es sich nicht einfach um unpolitische Jugendliche handelt, die Spaß daran haben, die Autos anzuzünden, gibt es meines Wissens genauso wenig wie irgendwelche Bekennerbriefe.

  10. Floda Nashir

    Haarsträubend. Aber ich glaube, das sollte auch so ein bisschen witzig sein. Daher die platten Vereinfachungen.

  11. Roland Sieber

    @bj: Danke für den Hinweis. Ich habe die aus dem Video übernommenen Bezeichnungen für die Punker und Skinheads soeben in Anführungszeichen gesetzt um nochmals zu verdeutlichen, dass es um die Nennungen aus dem Video geht und wir diese nicht übernehmen.

    Ich verwende bei Texten die ich exklusiv für Publikative schreibe die Extremismusbezeichnungen nicht, allerdings wird von Redaktionen vieler anderer Medien bei Texten zum Thema deren Verwendung vorausgesetzt bzw. nachträglich ergänzt.

  12. Fidel Alonso

    Eine Frage, die sich mir stellt ist:
    Warum ist der Extremismusbegriff in der Öffentlichkeit noch so erfolgreich? Klar, die Extremismustheorie ist für die Dominanzgesellschaft äußerst praktisch, weil sie damit von aller Schuld reinwaschen kann und gesellschaftliche Probleme wie Rassismus genauso an den Rand schieben kann wie die Folgen verschärfter Ressourcenverteilungskämpfe.
    Warum aber wurde bisher keine Debatte in den Zeitungen über diese Begrifflichkeiten angestoßen und warum reproduzieren Journalist_innen selbst ständig diese Terminologie?
    Mich wundert es einfach, weil doch bestimmt die Kritik an dem Extremismusmodell doch bei jedem Menschen angekommen sein muss, der sich etwas intensiver mit dem Thema beschäftigt – also gerade auch bei Journalist_innen, die sich ja auch selbst zur Aufgabe gemacht haben, nachzusehen, was tatsächlich hinter bestimmten vermeintlichen Tatsachen steht.

    Für mich ist die Kritik am Extremismusmodell einfach so stichhaltig und evident, dass ich mir nicht vorstellen kann, warum man diese einfach beiseite schiebt und weitermacht wie bisher.

  13. Roland Sieber

    @Fidel Alonso: Ich glaube es gibt dafür unterschiedliche Ursachen. So wird selbst in Pressemitteilungen und Studien von Wissenschaftler*innen, die die Extremismustheorie ablehnen oder kritisch gegenüberstehen, der Begriff „Rechtsextremismus“ verwendet. Zwar wird z.B. in den „Mitte-Studien“ erläutert, dass dieser Begriff eigentlich zu ungenau für eine wissenschaftliche Analyse ist und auch nicht mit der politischen Auslegung übereinstimmt, aber dennoch verwendet. Und auch die wenigen Fachjournalist*innen die sich tatsächlich mit den Studien beschäftigen, sind danach darauf angewiesen, dass ihre Artikel gekauft bzw. unverändert durch die redaktionelle Bearbeitung kommen.

    Ich versuche z.B. die Extremismusbegriffe nicht zu verwenden. Aber wenn ein*e Gesprächspartner*in oder eine Pressemitteilung die Begriffe verwendet, kann ich diese auch nicht einfach abändern, da dies oftmals die ursprüngliche Intention verändern würde. Ich kann z.B. wenn der Bundesinnenminister in einer Pressemitteilung dem Rechtsextremismus den Kampf ansagen würde, ihm nicht einfach unterstellen, dass er damit eigentlich meint, den Rassismus bekämpfen zu wollen. ;) So reproduziere aber auch ich den Extremismusbegriff.

  14. inrur

    Hintergründe und Zusammenhänge

    Bundeszentrale für politische Bildung
    http://inrur.info/wiki/Bundeszentrale_f%C3%BCr_politische_Bildung

    2009 (bis heute !?)
    Ausstellung “Deutschland für Anfänger” OHNE HOLOCAUST
    http://inrur.info/wiki/Ausstellung_%22Deutschland_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger%22
    der Bundeszentrale für politische Bildung
    und des Goethe-Instituts
    http://inrur.info/wiki/Goethe-Institut

    es wäre zu prüfen, ob die Ausstellung immer noch das “Sommermärchen” ohne Holocaust darstellt

    bei den Indyfadia Deppen
    wird eine deratige Ergänzung in den grauen Bereich verschoben
    http://de.indymedia.org/2012/11/338533.shtml?c=on#c776150

  15. [...] Es herrscht Bombenstimmung in Deutschland. Nächste Woche treffen sich hier in Rostock die schlimmsten Sicherheitsfanatiker zur “Herbstkonferenz der Innenminister- und senatoren”. Beschlussreife Schweinereien haben sie – zusammen mit den maßgeblichen Schreibtischtätern aus den Ministerien und Senatsverwaltungen – schon in den letzten Wochen bei inoffiziellen Vorkonferenzen ausgeheckt. [...]

  16. [...] … wurde offline genommen (schon vor einer Weile – am 23.11.12, der Vollständigkeit halber sollte dies aber hier noch Erwähnung finden). Dies ist unter anderem der Initiative meiner Kommilitonin Caro zu verdanken, die am 22.11.12 den Verantwortlichen der BpB und einen Mitarbeiter vom apabiz Berlin dazu bei Radio Dreyeckland interviewt hat – und auch danach nicht lockergelassen hat. Danke dafür! Eine Einsicht in den im Video verzapften Blödsinn wurde aber nicht erreicht (oder nicht zugegeben). Das Video ist weiterhin als „das gelöschte BpB-Video“ im Internet zu finden. Auch Publikative.org berichtete. [...]

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