10 Comments

  1. c.

    ein problem daran ist auch, dass viele putzjobs nicht über steuerkarte abgerechnet werden (können), egal ob es sich um illegale oder schwarzarbeiterinnen oder wen auch immer handelt. soll also dieses geld in anspruch genommen werden, muss häufig die bisherige putzkraft entlassen werden. aber das ist wahrscheinlich auch so gewollt.

  2. Rough NinJa

    “Wer ein Kind hat und eine Putzfrau beschäftigt, soll nach dem Wiedereinstieg in den Beruf 18 Monate lang für 15 Stunden monatlich einen staatlichen Zuschuss von 6 Euro pro Stunden bekommen.”

    Männer sollen die Putz-Subvention nicht erhalten? Würg. Sexism pure, to both sides.

  3. Mr. B.

    Wo “Kristina Schröder” draufsteht, ist Blödsinn drin. War immer so, wird immer so sein. Bis zur Abwahl.

  4. Satire?

    Dachte ich erst. Aber es gibt tatsächlich Meldungen dazu, nicht im Postillion. Ich bin sprachlos. Das schlägt sogar noch die Herdprämie.

  5. Toni G.

    Ich finde den Grundgedanken, dass berufstätige Mütter Unterstützung bei dem Weg zurück ins Berufsleben bekommen sollen sehr gut. Ich muss Rough NinJa jedoch recht geben, Männer bzw. Väter sollten dann aber auch die Möglichkeit auf eine “Putzprämie” bekommen. Naja, die finanzielle Förderung wurde ja nun eh erstmal abgelehnt. Ich hatte mir noch unter http://bit.ly/US4p46 einige Infos geholt. Dieser Artikel hier fasst aber auch alle Infos sehr gut zusammen.

  6. Deadpool

    Ja was denn nun?
    (Wohlhabende) Frauen sollen zu Hause bleiben und Kinder betreuen (Elterngeld)?
    (Wohlhabende) Frauen sind dringend gebrauchte Fachkräfte und sollen in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden (Putzprämie)?

    Das soll noch einer verstehen.

  7. […] Publikative.org » Putzgutschein über 350 Millionen Euro Nicht nur, dass die Unionspolitiker damit deutlich machen, dass sie Haushaltsarbeit für Frauensache halten – die Putzfrau soll ja den beruflichen Wiedereinstieg von Frauen unterstützen – nach Betreuungsgeld und Großelternzeit offenbart der „Putzgutschein“ einmal mehr, für wen die Union unter Kristina Schröder Familienpolitik macht: für finanziell bessergestellte Familien. Tags: | senden an: Facebook, G+.oder Twitter | Kurz-URL  […]

  8. Alreech

    Die 220 000 fehlenden Krippenplätze sind Aufgabe der Länder, nicht die der Bundesregierung.
    Die Länder hätten übrigens gerne mehr Geld dafür vom Bund, wollen aber nicht garantieren dieses Geld dann auch wirklich für Krippenplätze auszugeben.

    Man könnte natürlich das Familienministerium und Ministerium für Arbeit und Soziales auflösen und dafür den Ländern diese Geld geben – ist immerhin 40% des Bundeshaushaltes.
    Aber das sind ganz verrückte neoliberale Ideen, schließlich weis jeder gute Deutsche das ein großes Ministerium in der Reichshauptstadt viel besser weis wie man Arbeitslosigkeit bekämpft und Familien fördert als die Regierungen vor Ort…

    Betreuungsgeld und Putzgutschein nützen übrigens auch Paaren bei denen beide Elternteile Berufstätig sind und bei denen das Kind privat – etwa von einer Tagesmutter oder in einem privaten Kindergarten – betreut wird.
    Das dürfte nicht nur CDU/FDP Wähler sein, das linke Klischeepärchen, beide Oberstudienrat und Kind im Waldorfkindergarten profitiert davon auch.
    Ich gehe deswegen nicht davon aus, das eine Grün-Rote Regierung in diesem Bereich eine andere Politik machen würde…

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