12 Kommentare

  1. Pat Appleton

    Ich möchte Herrn Scheck hier mal in Schutz nehmen! Der war schon immer ein Querkopf und macht was er will, wenn ihm etwas nicht gefällt, dann äussert er sich, oft graphisch wenn es sein muss!

    Die eingehenden Worte von Denis Scheck sagen doch alles: Wer heute noch von Negern spricht ist ein Holzkopf! Wenn man Anstoss an seiner Präsentation nimmt ist Hopfen und Malz verloren. Ohne Provokation ist die Kunst wertlos!

    Ich weiß nicht wohin das führen soll wenn wir die Geschichte ausradieren wollen, damit wir von unserer eigenen Misere ablenken können. Nämlich davon das wir nicht in der Lage sind sachlich mit unseren Kindern zu sprechen und sie zu besseren, entspannteren Menschen zu erziehen! Warum stehen wir da nicht einfach drüber, anstatt jede “Verfehlung” wie im Mittelalter medial an den Pranger zu stellen? Sind wir denn selber ganz ohne Vorurteile? Ich gestehe offen – ich nicht! Ich sehe die Gesellschaft klafft immer mehr auseinander weil jeder alles falsch verstehen will. , Man kann die Geschichte nicht tilgen sondern sollte sie zum Anlass nehmen Dinge besser zu machen. Aber durch Hysterie erreichen wir gar nichts, ausser nicht ernst genommen zu werden!

  2. Faktenchecker

    Nur eine kleine inhaltliche Ergänzung: “Vertrauen Sie mir, denn ich weiß, was ich tue”, ist ein ironisches Zitat (wie so vieles bei Scheck), und zwar aus der 80er-Krimi-Satireserie “Sledge Hammer” (vgl. http://www.cicero.de/salon/kein-sex-entenhausen/52150). Zeigt mal wieder, dass Ironie nur schief gehen kann.

    (Offenlegung: Der Autor dieses Kommentars arbeitet für einen “Druckfrisch”-produzierenden ARD-Sender, aber nicht für die “Druckfrisch”-Redaktion – und spricht hier für sich selbst.)

  3. Sula

    Auf den Punkt! Vielen Dank dafür. Hoffen wir, dass Denis Scheck sich wenigstens in ein paar Jahren anfangen wird, zu schämen.

  4. Thorsten Krämer

    Ja, der Beitrag von Denis Scheck war dumm, schädlich, respektlos. Ich hoffe, dass er sich schon bald dafür schämen wird. Aber was ist gewonnen, wenn man darauf mit genauso dummen Unterstellungen reagiert (“Er fordert das Recht ein, selbst rassistisch zu werden”), wie sie in diesem Artikel vorgenommen werden? Hat eigentlich noch irgendjemand Interesse daran, dass diese Debatte wieder de-eskaliert? Und zwar nicht in dem Sinn, dass sie einfach wieder abebbt, sondern dass es anschließend tatsächlich etwas mehr Verständnis und Einsicht in diese Thematik gibt? Das kann ich beim Autor dieses Artikels leider genauso wenig sehen wie aktuell bei Denis Scheck.

  5. Thegurkenkaiser

    Scheck ist kein “Querkopf” sondern er exekutiert hier im gewand des Querkopfs die mehrheitsmeinung. und ja, mit rassistischen mitteln. ob das jetzt ironisch gemeint oder “provokation” oder so ist, ist doch egal. Man kann auch ironisch rassistisch sein. Man kann auch provokativ rassistisch sein. All diese Attribute nehmen ihn doch nicht vond er Verantwortung für seinen Auftritt aus.

  6. gast

    Der typische “Das wird man doch wohl noch sagen dürfen”-Durchschnittsrassist..Da ist es zum NPD Gezeter über angeblichen “Gutmenschen-Meinungs-Terror” nicht mehr weit. Genau so wird rassistisches Gedankengut (wieder) gesellschaftsfähig gemacht.

    Was für ein ***…

    [Bitte keine Beleidigungen]

  7. tozow

    Guten Tag,

    meine Meinung: Das kann man satirisch gern so aufgreifen, allerdings ist das neben der Provokation selbst nur Effekthascherei. Man muss sich doch darüber im Klaren sein, dass im Ausland so eine Performance ohne große Erklärungen erscheint… und dann wird es eben doof.

    Was die Kinderbücher angeht: Das sind eben keine Geschichtsbücher. Die sollten nach wie vor und immer ehrlich sein. Aber meine Kinder sagen heute auch Schaumküsse, und nicht wie ich früher, Mohrenköpfe. und dabei geht ihnen ganz sicher nicht ein Stück Jugendqualität verloren.

    Einen schönen Tag noch.

  8. Thomas

    Jaja, der (weiße, gebildete, gut situierte, privilegierte) Querkopf der mit seiner Mehrheitsmeinung doch nur satirisch etwas provozieren will (wen eigentlich? diejenigen, die von Rassismus betroffen sind?)…

    Erschreckend, wieviele das einfach nicht verstehen: Satire und progressive Kunst kann gerne provozieren, aber IMMER von unten nach oben und nicht von oben nach unten! Oder ums bildlich zu machen: es ist ein fundamentaler Unterschied, ob sich der Knecht zur Provokation über den Herren lustig macht oder ob sich der Herr über seinen Knecht lustig macht.

    Denis Scheck bedient mit dieser Aktion die absolute Mehrheitsmeinung seiner Klientel und scheisst auf die Empfindungen derer, die Ziel des alltäglichen Rassismus sind. Das dann noch irgendwie als subversive Aktion eines “Querkopfs” zu verkaufen ist ganz schön dreist…

Kommentarfunktion geschlossen.