6 Comments

  1. Mike

    Hi
    Ein Problem verschwindet nicht dadurch, dass man es ignoriert, oder lächerlich macht, oder dass es von einem Pfosten wie Dirk Niebel thematisiert wird.
    http://www.gwi-boell.de/web/un-resolutionen-sexuelle-gewalt-resolution-1325-1820-1888-2956.html
    (Eine Hoffentlich unverdächtige Quelle)

    Gut, das mag jetzt nicht gerade für das heutige Deutschland zutreffen.
    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/lehrerin-erniedrigt-azubis-lust-an-der-machtausuebung-1.1575974

    hm

    Einzelfälle?
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-02/sexismus-maenner-umfrage

    hm….

    Das Problem liegt anscheinend darin, dass derartige Fälle (und auch weniger schwere) in der Wahrnehmung unterrepräsentiert sind. Daneben scheinen Männer bei Sexuellen Anzüglichkeiten etwas “hartgesottener” zu sein.

    Eines dürfte sicher sein: Der Themenkomplex “sexuelle Belästigung und sexualisierte Gewalt gegen Männer” ist nicht ausreichend studiert (Übrigens auch ein Unterschied zur Extremismusproblematik, sowohl Abhandlungen zu links- als auch zu rechtsextremistischen Themen füllen Bibliotheken) daraus kann man in keiner Weise schlussfolgern, dass dieses Problem klein und unbedeutend ist. Eine derartige Vorgehensweise wäre unwissenschaftlich.

    Es geht nicht darum, dass sexualisierte Gewalt gegen Frauen kleingeredet werden soll, sondern dass die Gewalt gegen Männer wenigstens adäquat behandelt wird. Wäre doch mal ein schönes Thema für die Genderforschung.

    LG
    Mike

  2. Anonymous

    Es haben sich ja unterdessen weitere Journalistinnen gemeldet die Herr Brüderle in diskrimierender Art und Weise “bedrängt” haben soll.
    Seinen Spitznamen trägt der zu all diesen Vorwürfen Schweigende, wohl auch nicht ganz zu unrecht.

    Ich bezweifle sehr, dass man innerhalb der FDP überhaupt einzuschätzen weiß, was Diskriminierung ist.

    Wie nun aus den Opfern solcher Übergriffe seitens der Chefideologen der FDP auch noch Täter gemacht werden sollen, erinnert fatal an dunkle Zeiten in Deutschland.

    Aber das ist ja für die sogenannten Liberalen Ideologen der FDP kein neues Terrain, wie geschichtskundige Menschen bereits wissen.
    Schliesslich war und ist die FDP schon immer auch das Sammelbecken für extreme oder gar extremistische Charaktere gewesen (wie beispielsweise nach dem Krieg viele alte Nazis sich dort fanden, seinerzeit der Rechtspopulist Jörg Haider mit offenen Armen empfangen wurde und heute schliesslich solche Wortbrecher und halbwegs offen sich ausländerfeindlich äußernde Charaktere wie Jörg-Uwe Hahn sich dort finden).
    Man war sich bspw. in der hessischen FDP sogar nicht mal zu schade mit dem bekannten CDU-Schwarzgeldmann und Rechtspopulisten Roland Koch gemeinsam den Grundstein der ausländerfeindlichen Hetze die schliesslich wohl auch zum Klima, dass 13 Jahre NSU Terror begünstigte, geführt hat, zu legen.

    Ich hoffe sehr das letzte Kapitel dieser armseligen Ansammlung unwürdiger Vorbilder hat begonnen.

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