19 Comments

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  1. Dackelblut

    Im Rahmen der Berichterstattung wird auch gerne Brüderle zitiert:
    „Glaubwürdigkeit gewinnt man, indem man nicht wie Bambusrohre hin und her schwingt, sondern steht wie eine Eiche. Deswegen ist die Eiche hier heimisch und nicht das Bambusrohr.“
    Zitat von Rainer Brüderle auf dem hessischen FDP-Landesparteitag in Niedernhausen, Mai 2012.

  2. RK

    Die Debatte bringt der FDP drei Vorteile

    1. Sympathiestimmen bei der Bundestagswahl
    2. Rösler kann gehen ohne Gesichtsverlust. Er geht weil er nicht gelitten wird und nicht wegen seiner Inkompetenz.
    3. Die FDP kommt aus der Täterrolle – Brüderles Sexismus – in die Opferrolle – Röslers Ablehnung.

    Geschickt nicht wahr

  3. Mike

    Mal ganz ernsthaft:
    Die FDP ist deswegen so beliebt wie Fußpilz, weil ihre Politik nix taugt.

    Nicht weil Rösler einen MiHiGru hat oder Brüderle im zart angetrunkenen Zustand Weibliche Wesen so behandelt, wie es auf Weinfesten for 25 Jahren zu vorgerückter Stunde üblich war.

    Mike

  4. mjb4

    ha was hier für kommentare kommen.

    ich finds erschreckend wie das Thema Rassismus in der Gesellschaft wahrgenommen wird auf der einen seite ist niemand ein rassist aber wenn auch nur die diskussion ernsthaft geführt wird sind auf einmal alle rassisten?!

  5. Rano

    Herr Hahn wollte was ganz anderes erreichen: Weil ich Herrn Rösler wegen seiner miesen Leistungen und seiner ungenierten Lobbyarbeit für die großen Konzerne für ein Flasche und ein Riesen-*zensiert* halte, bin ICH jetzt ein Rassist und meine Meinung diskreditiert. Dabei war mir vor lauter Ärger über die Auftritte und Ansichten dieses Mövenpick-Jüngelchens schon ganz entfallen, dass in seiner Vita eine Herkunft aus Nicht-Deutschland auftaucht.

    Diese ganze Deutschtümelei ist doch eh völliger Schwachsinn! Ausgerechnet in diesem mitteleuropäischen Schmelztiegel mit irgendeinem rassischen Sch**** anzufangen. Hier sind doch im Laufe der Jahrhunderte so viele verschiedene Menschen zusammen in die Betten gehüpft, dass sich höchstwahrscheinlich bei JEDEM “ausländische” Wurzeln nachweisen lassen.

  6. Maxim

    Wer oder was ist den ein Biodeutscher? Ein Mensch, der innerhalb der willkürlich festgelegten Grenzen dieses als Deutsch-Land bezeichneten Gebietes, geboren wurde?

    Das würde aber den Neo-Nazis sauer aufstoßen, weil das die Hautfarbe nicht tangierte.

    Deutsch ist der der deutsch im Pass stehen hat. Das sollte über die jeweilige Herkunft entscheiden.

    Denn fremd ist mir erstmal jeder, außer vielleicht der eigenen Familie, egal ob er aus der Wohnung über mir oder aus Vietnam kommt.

    Und welche Farbe oder Nase er hat ist mir auch wurscht. Solange er oder sie nett zu mir ist, bin ich nett zurück zu ihm oder ihr.

  7. Antirassist

    Zu Hahns Statement kann man nur noch verständnislos den Kopf schütteln. Ich habe mal ein Jahr als Austauschschüler in den Vereinigten Staaten machen dürfen und weiss, dass der Rassismus in Deutschland, wenn auch vorhanden, ein Witz ist, gegen das, was sich die ethnischen Gruppen in den USA einander antun.

    Dieses Argument darf auf KEINEN FALL als Verharmlosung aufgefasst werden. Ich stelle diese Relation nur fest, um darauf zu verweisen, dass selbst unter extremen Bedingungen wie dort, bereits vor vier Jahren ein Mann zum Staatsoberhaupt gewählt worden ist, der kenianische, irische, britische und deutsche Wurzeln hat, einen muslimischen Namen trägt und in einer halbindonesischen Patchworkfamilie grossgeworden ist.

    Vor fünf Jahren hat sich das dort auch keiner vorstellen können und er hat vor kurzem seine zweite Legislaturperiode angetreten.

    WARUM also sollte dieses Land für so etwas nicht bereit sein? Oder noch besser: WARUM steht sowas selbstverständliches überhaupt zur Debatte?

    Für mich stellt sich mehr und mehr die Frage nach dem Sinn und Zweck einer Repräsentativen Demokratie, die der direkten Demokratie gegenüber den Vorteil zu haben meint, mehr Kompetenzen in der Entscheidungsfindung mit sich zu bringen als wenn der Mob regiert … Irgendwie leuchtet es mir nicht ein. Sicherlich haben solche Entscheidungsträger und Volksvertreter sachverständige Berater, aber entweder sind diese Berater nicht ganz sauber oder die Herren Politiker hören denen nicht richtig zu …

    Das haut alles nicht hin. Wer kontrolliert diese Berater auf ihre sachlich neutrale Unbefangenheit? Alles Mumpitz. Da muss dringend was reformiert werden. Wenn DAS die Repräsentanz der Souveränität des Wählers sein soll, dann habe ich wohl was nicht mitgekriegt oder lebe in einem überdurchschnittlich gebildeten Umfeld (da ist ja sogar der Hausmeister des benachbarten Puffs noch im Delirium intelligenter) …

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