20 Kommentare

  1. schreibt:

    17. Februar 2013 at 22:49

    Aysen Tasköprü verdient höchsten Respekt, dass sie die Einladung zum Einlullen ausschlägt. Sie hat das Selbstbewusstsein, sich nicht vom Protokoll und seinen Anweisern beeinflussen zu lassen. Ihr Verstand ist scharf genug, der Aura von Amt und Amtsträger zu widerstehen. Sie ist verletzt und wütend genug, um mit den höchsten Konventionen unserer Gesellschaft zu brechen. Und das ist gut so.

    Ihr Verhalten und ihre Aufrichtigkeit soll Vorbild sein. Ihr ist es zu verdanken, wenn Joachim Gauck seinen Heiligenschein verliert und als das da steht, was er ist; als ein willfähriger Grüßaugust im Windschatten einer übermächtigen Kanzlerin.

    Ich bin gespannt, wie Joachim Gauck reagieren wird und ob es ihm gelingt Frau Aysen Tasköprü zu überzeugen, oder ob es wieder nur eine dieser pastoralen Reden ohne Substanz wird, die nichts, aber auch gar nichts an den Zuständen ändert.

    Für Joachim Gauck gibt es nur zwei Möglichkeiten. Er geht entweder auf Aysen Tasköprü ein, erlaubt die Anwälte und bezieht eindeutig Stellung.

    Oder er verliert. Und zwar auf ganzer Linie.

    Man kann den Dienst an der Gesellschaft, den Aysen Tasköprü mit ihrer Absage an Joachim Gaucks Einladung getan hat, gar nicht hoch genug einschätzen. Ihr gilt meine ganze Hochachtung.

    Vielen Dank Frau Tasköprü.

  2. M.Menzel schreibt:

    18. Februar 2013 at 09:01

    Bitte nehemn Sie die Bilder der beiden Nazis von diesem Breif weg. Es ist – im Kontext dieses Briefes – eine unerträgliche “Würdigung” dieser mordenden Nazis.

  3. Staunemann schreibt:

    18. Februar 2013 at 16:22

    Bitte nehmen Sie die Bilder der beiden Nazis von diesem Brief weg.
    Es ist – im Kontext dieses Briefes – eine unerträgliche “Würdigung” dieser mordenden Nazis und beißende Nichtachtung des Brieftextes!
    Spüren Sie so etwas nicht…?

  4. schreibt:

    18. Februar 2013 at 16:50

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir können keine “Würdigung” der NSU-Mörder erkennen, dennoch haben wir nach einer internen Diskussion beschlossen, das Bild zu ersetzen.

    Danke für Ihre Kritik und Gruß
    Patrick Gensing

  5. FRIEDEL SCHMIDT schreibt:

    18. Februar 2013 at 18:26

    Es fällt einem wirklich schwer in einem Staat zu leben,in dem die Mörder, bzw. ihre Symphatisante unter Polzeischutz demonstrieren dürfen, ihre Gegner eingesperrt werden und darüber diskutiert wird ob es denn sinnvoll sei die NPD zu verbieten. Frau Tasköprü, sie haben einem Staatsoberhaupt, ernannt von denen, die die Neo-Nazis beschützen die Grenzen seiner Macht aufgezeigt.
    Dank dafür.

  6. schreibt:

    18. Februar 2013 at 22:52

    Ich habe mir gerade die Tagesthemen angesehen. Nach meinem Empfinden war das Treffen eine Farce. Eine Vorführung, ein neuerlicher Mißbrauch der Gequälten, reine Propaganda.

    Gauck hat verloren.

    Deutschland hat verloren.

  7. charly schreibt:

    20. Februar 2013 at 13:17

    Dem Gauck war offensichtlich lieber eine PR-Veranstaltung als eine Hilfe für die Betroffenen. Der Herr Präsidentm sollte sich vom dem Menschen Aysen Tasköprü mal eine Scheibe abschneiden. Ob er was damit anfangen kann, darf ezweifelt werden. Glückwunsch Aysen für deinen Mut

  8. schreibt:

    15. März 2013 at 23:21

    Ahm. guten abend.
    nach meinem menschenverständniss sollte frau tasköprü psychologische hilfe bekommen.ich frage mich ob sie die erhält.das wäre doch im moment das wichtigste was zu tun wäre.in meinen augen.ich meine, mir gehts schon schlecht.aber was sie durgemacht hat bzw ihre warnehmung von ihrer umwelt.das kann nicht lange gutgehen.kann mir jemand bestätigen ob sie hilfe bekommt?
    herr gaucks erste aufgabe wäre es diese hilfe einzuleiten oder von wem auch immer

Kommentarfunktion geschlossen.