7 Kommentare

  1. echte meldung

    eine wirkliche neuigkeit in sachen NSU wäre es mittlerweile ja, wenn mal ein innenminister oder eine polizeibehörde ehrlichen aufklärungswillen erkennen ließe…

  2. liesmalnach

    Letztendlich haben all die Ausschüsse viel Zeit und Geld gekostet, aber nicht wirklich Licht in’s Dunkel der NSU-Geschichte gebracht.
    Warum?
    Die Untersuchung wurde nicht ergebnisoffen geführt und begann nicht bei den Verbrechen selbst.
    Die – noch nicht richterlich festgestellte – Schuld der Verdächtigen wurde vorausgesetzt , statt auch hier die offensichtlichen Ungereimtheiten zu prüfen.
    Das erinnert an eine Untersuchung “Wer half dem Schwein über’s Dorf zu fliegen” ohne vorher zu klären, ob es wirklich ein Schwein oder eine fette Ente war.
    Man mag daß Thema noch so überborden für die eigene politische Szene ausschlachten – es bleibt ein leichter Geruch nach GLADIO und False Flag unter all der Selbstbeweihräucherung!

  3. ” Schließlich hat sich neben dem seit sieben Jahren aktiven, rund 20-köpfigen “Kameradschaftsbund Anklam” (KBA), dem auch Martin Wiese bis zu seinem Umzug nach München vor drei Jahren angehörte, eine unübersichtliche und zahlenmäßig schwer kalkulierbare rechte Szene etabliert. …
    Aus ganz Deutschland, England und Skandinavien kamen Besucher, Kader und Bands angereist. Mitschnitte und Videos der Konzerte kursierten bald europaweit …
    während auf der Bühne neben der Hakenkreuzfahne die englische Neonaziband No Remorse ihren Hit “Barbecue in Rostock” in die Mikrofone brüllt ”
    http://www.taz.de/1/archiv/?id=archivseite&dig=2003/10/06/a0106
    von 2003

    Martin Wiese war stellvertretener Anführer der Kameradschaft Süd(AS),
    und wurde als Rädelsführer wegen eines geplanten Sprengstoffanschlags in München zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt.
    Der NSU nahm nach einer Unterbrechung dann während der Verhandlungen die Mordserie wieder auf und verübte den Anschlag in Köln.
    Bei drei der Morde lassen sich Hinweise auf einen AS-Bezug finden.

    Chef der im taz-Artikel erwähnten Band “no Remorse” war Will Browning,
    einer der Anführer von C18 in England.
    V-Mann Piato war in Deutschland der Kontaktmann von C18
    ( bevor hier C18-Zellen entstanden ).

    Lesetipp in Bezug auf “Gigi” :
    http://www.derwesten-recherche.org/2012/05/3248/
    ( Das ist da auf der Ecke wo sich gut 1/3 der vom NSU ausgespähten Objekte befinden, und wo Holger G. hinzog )

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