5 Comments

  1. Stephan

    Der Pferdefleichskandal gehört zu den Skandalen, die ich einfach nicht verstehe. Klar hätte das Fleisch richtig etikettiert werden müssen. Aber wem wurde denn geschadet? In den meisten Lebensmitteln ist viel schlimmeres drin und nur weil sie “sü süß” sind, wird jetzt ein Aufriss gemacht. Wahrscheinlich war das Pferdefleisch das Beste an der Teifkühllasagne.
    Ich habe am Donnerstag eine Pferdefleischlasagne (garantiert ohne Rind!) gegessen. Hat gut geschmeckt. Und Pferdewurst ist von der KOnsistenz oft etwas fester als gewohnt (wahrscheinlich weil weniger Fett drinst), schmeckt aber sonst super.

  2. Floda Nashir

    Stephan, Schnuckel, das Problem ist nicht das Pferd an sich, sondern dass da zum Teil Pferde in die Nahrungsmittel gelangt sind, die wegen Medikamenteneinnahme u.ä. gar nicht zum Verzehr geeignet sind.

  3. Mike

    Es geht doch nicht um die Falschdeklarierung,

    1. Im kern geht es darum, dass auf undurchsichtigsten Wegen Fleisch von Pferden, die nicht zur Schlachtung geeignet waren, den Weg in die Nahrungsmittel gefunden hzaben. (Wären es Schlachtpferde gewesen, dann hätte sich das nicht rentiert). Man kann also schluchtwegs nicht sagen, welche Mittelchen alle in den gepanschten lebensmitteln drin sind.
    Man müsste also alle Chargen “mit Pferd” auf verschiedene Medikamente und Hormonpräparate testen (Lebensmittelrecht gilt auch für Arme!. Das würde natürlich erhebliche Kosten verursachen, ich schätze mal, es ist billiger dafür Lebensmittel zu kaufen und die zu verteilen.

    2. Die Verteilung unter den Armen scheitert insbesondere bei den Tiefkühlwaren schon daran., dass die allermeisten tafeln weder über Kühllaster noch über Gefrierkammern verfügen. Damit ist die Tiefkühlkette unetrbrochen und das Zeug nicht mehr verwertbar.

    3. In D werden dermaßen viele lebensmittelrechtlich einwandfreie Waren vernichtet. wie wärs wenn wir erst man dieses Zeugs verteilen.

    4. Das ganze ist doch nichts als eine Beihilfe für die Fleischverarbeiter: ich schätze mal, wenn das Zeug unter den Armen verteilt wird, können die verunreinigten lebensmittel auch noch als Spende von der Steuer abgesetzt werden.

    Mike

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