5 Comments

  1. Daniel Domeinski

    Ich habe hier des öfteren schon Kontra gegeben, dieser Analyse würde ich aber in vielen Punkten zustimmen.

  2. Heike

    Es wäre besser Beppe Grillo inhaltlich zu widerlegen und nicht ihn einfach als “Populist” zu bezeichnen. Jegliche Opposition zur herrschenden Troika-Politik in Europa wird mittlerweile als Populismus gebrandmarkt und ist nichts anderes als Merkels Gerede von der “Alternativlosigkeit”. Wenn einem die repräsentative Demokratie nicht passt muss man sich etwas anderes überlegen, aber bei einem Wahlkampf immer von “Populismus” zu sprechen ist doch albern…

  3. HenningM

    Vielleicht sollten wir tatsächlich mal bei den Medien ansetzen. Wenn die, wie schon fast üblich, von “Griechenland” oder “Italien” oder “Spanien” reden (“Wir” helfen “Griechenland”; “Spanien” ist bald Bankrott; das nächste große Problem heißt “Frankreich”), dann sollte man doch Kontra geben. Denn: Es gibt kein “Griechenland”, dem unsere (womöglich uneigennützige :)0 !!!) Hilfe zuflösse, sondern es sind griechischen Banken (und auch die deutschen!), für deren Idiotien der deutsche Staat wieder mal blecht. Die Normalgriechen, -spanier, -italiener haben NIX von den ganzen Rettungsaktionen.
    Also: Ross und Reiter nennen, wenn es ums “Helfen” und “bail out” geht!
    Und schließlich: Etwas mehr Zurückhaltung in der Bewertung der griechischen oder spanischen oder ital. Politik wäre ebenfalls anzuraten,m denn die allerwenigsten, die be uns das schlaue Wort führen, haben wirklich fundierte Kenntnisse über das, was die pol. Systeme dort unten angeht.

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