15 Kommentare

  1. Monitor

    Nicht die Zahlen sind das Problem, sondern das Konzept der “Armutseinwanderung”, weil es von höher- und niedrigerwertigen Menschen ausgeht. Es erstaunt mich ehrlich gesagt, so etwas bei der Publikative zu lesen.

  2. Peter

    Ohne Witz wie kann hier so ein Artikel veröffentlicht werden, das hat mal absolut nichts mit Antirassismus zu tun sonder ist pures neoliberales (wenn nicht noch schlimmer) arbeitsethos scheiss denken. das gegenteil von gut ist, wie in diesem fall, gut gemeint.
    dem kommentar über mir bleibt nix hinzuzufügen!

    Anm.d.Red.:
    Tja, es ist eine Krux: So lange wir nicht Rassismus insgesamt abschaffen und die Arbeit (und den Kapitalismus, nehmen wir an …?) auch, langt nichts hin, was? Immer gleich aufs Ganze und dann Revolution und ewiger Sonnenschein. Bis es soweit ist, kritisieren wir aber gerne noch ein bisschen eine rassistisch und statistisch verblendete Mainstream-Debatte, die gerade auf allen Kanälen tobt.

  3. Guten Tag!

    Leider ist der Text nicht klar verständlich geschrieben.

    Wenn Sie Statistiken angreifen, dann sollten Sie den Weg beschreiten, der dafür sinnvoll ist und ordentliche Zahlen liefern und diese beschreibend in Beziehung miteinander setzen.

    Wenn man sich das dürre Material anschaut, kommt man auf eine Zuwanderung von rund 743.000 Personen zwischen Anfang 2007 und Ende 2012.

    Die leider hypothetische Rechnung: Waren es 2007 insgesamt 64.000 Zuwanderer und ist diese Zahl konstant bis 2011 auf 147.000 gewachsen, ist das erstens keine Verdopplung, sondern ein Faktor 2,3, also fast eher zweieinhalb mal so viel.

    Bei einer konstanten Zunahme im Mittel sind seit 2007 inklusive 2012 (erstes Halbjahr 24 Prozent, hypothetische zweites “nur” ebenfalls 24 Prozent, also nochmals rund die Hälfte mehr), etwa 743.000 Menschen aus diesen Ländern eingewandert.

    Die “Gesamtzahl” von einer dreiviertel Million Menschen ist eine andere Zahl als 64.000 oder 147.000 Zuwanderer “jährlich”.

    Wenn ich Ihre dürftigen Angaben weiterrechne, sind davon also 80 Prozent in Arbeit und davon 68 Prozent in “hochqualifizierten” bis “qualifizierten” Jobs. Was die Qualifikationen umfasst, erläutern Sie auch nicht weiter.

    Unterm Strich bleiben 149.000 Menschen, die nicht in Arbeit sind und weitere 190.000 Menschen, die “unqualifizierte” Arbeit verrichten. Zusammen sind das 339.000 Menschen, also fast die Hälfte der Zuwanderer.

    Mal vorausgesetzt, Ihre dürftigen Angaben stimmen, arbeitet also die eine Hälfte und die andere Hälfte ist auf Zuwendungen angewiesen. Wie verhält sich das? Kann die arbeitende Hälfte die Zuwendungen an die andere Hälfte ausgleichen?

    Die nächste Frage wird noch interessanter: Rumänien hat rund 19 Millionen Einwohner, Bulgarien gerade mal 7,3 Millionen. Nehmen wir mal an, die Zuwanderungen seien gleich verteilt. Dann sind beiden Volkswirtschaften fast 3 Prozent der Bevölkerung abgewandert, davon viele “hochqualifizierte” und “qualifizierte”. Ist das nun “gut” oder “schlecht” für diese Länder?

    Bezogen auf Deutschland mit 80 Millionen Menschen entspräche das einer Auswandererzahl von 2 Millionen Menschen, die seit 2007 Deutschland verlassen hätten – davon eine Million “hochqualifizierte” und “qualifizierte” und die anderen in “nicht-qualifizierten” Jobs oder arbeitslos (statistisch eventuell unter Frauen und Kinder zusammengefasst).

    Wer sich anmaßt, nicht von der Hand zu weisende soziale Probleme als “Unstatistik” zu bezeichnen, sollte deutlich mehr liefern als solch einen dürren Mini-Artikel, der vollständig unseriös eigentlich nur eines zeigt – den Unwillen, sich intensiv und nachvollziehbar mit Statistik und Hintergründen zu beschäftigen.

    Damit das deutlich ist: Ich sage nicht, dass die Aussage falsch ist. Aber ich habe große Zweifel, dass sie richtig ist. Denn wenn dem so wäre, hätte ein ordentlicher Statistiker mehr Fakten und Zuordnungen gebracht, als dieses dünne Artikelchen auch nur im Ansatz aufzeigen kann.

    Schöne Grüße
    Hardy Prothmann

  4. TheGurkenkaiser

    Ehrlich gemeinte Frage: Wie geht ihr mit der Parole um “Die nehmen uns die Arbeit weg!” Wie antwortet ihr da? Immerhin sagt ihr selber dass viele der Einwader_innen in Deutschland arbeiten.

    Anm.d.Red.:
    Soll das ein Witz oder ein Test sein? Auf Ideen wie “Arbeit wegnehmen” kann man nur kommen, wenn man ernsthaft meint, es gäbe eine feststehende Größe zur Verfügung stehender Arbeit x, die zufällig perfekt vollbeschäftigungsmäßig unter allen arbeitswilligen und -fähigen “Deutschen” y aufgeteilt war, bis die Migranten gekommen sind, um da was “wegzunehmen”. Dass wir so einen Blödsinn nicht noch inhaltlich wiederlegen müssen, sollte sich von selbst verstehen. Wirtschaft funktioniert etwas anders. Die USA sind das ethnisch, religiös, kulturell wohl diversifizierteste Land der Welt und das oder eines der reichsten. London ist die ethnisch, religiös, kulturell wohl diversifizierteste Stadt Europas und die oder einer der reichsten. Zufall? Wohl kaum.

  5. TheGurkenkaiser

    das ist keine befriedigende antwort. das die zuwanderung auf einen relativ abgeschlossenen Arbeitsmarkt die konkurrenz erhöht könnt ihr doch nicht ableugnen. Ihr haltet aber gleichzeitig an dieser Geschlossenheit fest wenn ihr die Nation und ihre nützlichkeitsinteressen hoch haltet.

    Das ihr ausgerechent London als GEGENbeispiel hochhaltet ist ja der Witz
    schlechthin. Die Hauptastadt des Working poor! Reich sind da nur ganz wenige – was soll also dieses “reichste stadt”. ein paar wenige sind reich ja.

    Und was das Beispiel USA angeht: mauern die sich nicht genau aus diesen Gründen ein? Ihr drückt euch vor dem Problem dass sich aus eurer eigenen logik ergibt. Und ich kann euch auch exakt sagen wieso: Weil ihr da nicht rauxkommt ausser mit wegleugnen.

    Anm.d.Red.:
    Oho, jetzt wird’s aber ganz schlau, oder? Da haben Sie uns jetzt echt erwischt, da kommen wir nicht mehr raus, mit unserer “Logik”. Zu Ihrer Information: Leider haben wir noch etwas mehr, anderes, besseres zu tun, als uns nun ausgerechnet an Ihrer ganz persönlichen, hochgradig wichtigen Kapitalismus-Kritik abzuarbeiten.

    Der “Witz” ist, nicht zu begreifen (bzw. sich auch nicht dafür zu interessieren), wie Migration und Wirtschaftsdynamik funktionieren. Ein “relativ abgeschlossener Arbeitsmarkt” hat hierzulande wann das letzte Mal existiert, Ihrer werten Meinung nach? Vor der Einwanderung der Hugenotten? Oder doch eher vor der letzten Völkerwanderung?

    Den gesamten akkumulierten “Reichtum” misst man gemeinhin am BIP. Da stehen sowohl die USA als auch London sehr gut da. Dass die Verteilung dieses Reichtums nicht “gerecht” oder “gleichmäßig” vonstatten geht, ist ein völlig anderes Problem, dass Sie von uns aus gerne auf “den Kapitalismus” schieben können.

    Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der von den Rassisten immer gerne propagierte wirtschaftliche Niedergang durch Migration (“das können wir uns nicht mehr leisten”, “das Boot ist voll”, “Deutschland schaftt sich ab”) eben nicht eintritt, wie Sie zum Beispiel an Einwanderung und gesellschaftlichem Aufstieg der unterschiedlichen Wellen der Masseneinwanderungen bestimmter Gruppen von Menschen in die USA (Iren, Italiener, osteuropäische Juden, Hispanics) sehr gut studieren könnten. Und dass “die USA sich einmauern”, mag für Sie und Volker Pispers offensichtlich sein, wir sehen auch das anders.

    Mithin: Ihr “abgeschlossener Arbeitsmarkt” existiert nicht, zumindest nicht hier, und zwar nicht erst seit gestern nicht mehr, Ihre “Erhöhung der Konkurrenz” existiert wie gesagt nur in Ihrer Imagination, weil Sie nicht zur Kenntnis nehmen wollen, dass “Arbeit” keine feststehende Größe ist, sondern dass durch Migration neue “Arbeit” entsteht. Auch die Nation ist im Übrigen kein statisches Gebilde, sondern ihre In- und Exklusionen sind Teil politischer Auseinandersetzungen oder wie man in der Linken gerne sagt: “Kämpfen”. Ein schönes Wochenende noch.

  6. auf zahlenspiele als grundlage für politische hetze hinzuweisen ist eines — aber die sozialstaats-belastungs-rhetorik ist teil eines rassistischen diskurses, der in dem artikel unkritisch aufgegriffen wird. die einordnung von menschen in “belastende” und “produktive” einwanderung ist teil des problems rassismus und dient nicht gerade dazu, die ursachen für rassismus zu analysieren.

  7. Geschätzte Redaktion:

    - Wenn die Marktwirtschaft so super-dynamisch ist, wie es in Ihrem VWL-Lehrbuch steht, und für jede Migration die passenden Jobs schafft – warum problematisieren Sie dann in Ihrem Artikel, dass es auch eine “unnütze” Migration gibt, die nur das Sozialsystem belastet?

    - Es dürfte auch Ihnen nicht entgangen sein, dass die Jobs, die MigrantInnen bekommen, häufig besonders schlecht bezahlte sind. Das ist doch genau ein Umstand, den die deutsche Politik an der Migration zu schätzen weiß: Dass die Leute aus einer noch größeren Armut kommen und daher bereit sind, zu schlechteren Konditionen zu arbeiten, als die “einheimische” Bevölkerung (um damit das Wachstum zu schaffen, dass Sie ja auch ganz toll finden). Und NATÜRLICH schafft das mehr Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt – wenn auch nicht immer und generell. Wobei die Politik ja darauf bedacht ist, nur die Migration ins Land zu lassen, die auf dem Arbeitsmarkt vom Kapital verwertet werden kann.

    - Die USA, ihr Migrations-Musterbeispiel, hat sehr rigorose Einwanderungskriterien, die stark an Erwerbsarbeit gekoppelt sind. Sie tun ja geradezu so, als seien nationalstaatliche Grenzen Vergangenheit.

    - Dieses arrogante “wir haben besseres zu tun” könnten Sie sich sparen.

    Anm.d.Red.:
    Was wir “uns sparen” können, werden Sie uns überlassen müssen. Vorläufig sparen wir uns die Diskussion mit Ihnen: Nö, machen wir nicht.

  8. TheGurkenkaiser

    liefert doch mal argumente statt begründete einwände wegzudrücken!

    Anm.d.Red.:
    Wir können nicht erkennen, dass Sie inhaltlich bislang auf die recht ausführliche erste Antwort irgendwie näher eingegangen wären. Und wie gesagt: Es gibt keinerlei Verpflichtung unsererseits, Ihnen auf Ihre immer neuen Einzeiler jenseits der Orthografie noch weitere Argumente “liefern” zu müssen, nur weil wir es gewagt haben, eine Diskussion aufzugreifen, die auch außerhalb von linken Politsekten geführt wird.

  9. Deutsche sorgen sich um Armutsmigration – und in diesem Blog lautet die Antwort: “Das ist doch gar nicht alles Armutsmigration.”

    Das bedeutet, wie in den Kommentaren richtig angemerkt wurde: “Davon sind doch viele nützlich/verwertbar.” Und im Umkehrschluß: “Über die echte Armutsmigration wird sich zurecht Sorgen gemacht.”

    Grüße aus der Politsekte!

  10. Leider kenne ich diese Ökonomisierung von Einwander_innen auch aus der Migrationsforschung. Das ist eine Strategie, Migration auch mal positiv darzustellen, in dem eben nicht nur auf Armut hingewiesen wird, sondern auch auch auf die Bereicherung. Die kanadische Migrationspolitik basiert beispielsweise nur auf diesem Diskurs, in dem hochqualifizierte Einwander_innen als Humankapital gesehen und ihnen die Einwanderung erleichtert wird. Niedrigqualifizierte Einwander_innen sind dort aber gar nicht gern gesehen. Und bei näherem Hinsehen wird dann deutlich, dass Kanada vermeintlich als das gelobte Einwanderungsland gesehen wird. Und Deutschland strebt nun eine ähnliche Politik an, um hochqualifizierte Personen hierher einzuladen, ohne gleich eine Masseneinwanderung wie ab den 1960er Jahren hervorzurufen. Denn in der Tat gibt es in Deutschland so viel Rassismus, dass Billiglohnarbeiter_innen von Außen kommen müssen, um Arbeiten unter Preis zu erledigen, zu denen viele andere nicht bereit sind…..Deswegen kann ich Euren beitrag verstehen, Publikative, finde aber die Kritiken mehr als angebracht, weil die Strategie, Migration als Humankapital zu betrachten, an der Situation nicht viel ändert, zumal eben Magration als Menschenrecht in diesem Diskurs überhaupt keine Bedeutung mehr hat. Deswegen finde ich auch, dass der Artikel zumindest an einer Stelle verbessert werden sollte, um eben Einwander_innen ohne Schul- und Berufsbildung nicht abzuwerten. Und vergessen sollten wir dabei auch nicht, dass unser Sozialsystem hier kein nationalstaatliches Produkt ist, fast von Gott gegeben, sondern ebenso von Migrant_innen mit aufgebaut wurde, wie es auch im globalisierten Kontext von Unterdrückung und Ausbeutung steht. Wer ein Anrecht auf diese Sicherheiten hat und wer nicht, ist deswegen nicht auf eine nationalstaatliche Frage zu reduzieren….

  11. Der Artikel nimmt den Gruppen, die gegen Einwanderung wirtschaftlich argumentieren den Wind aus den Segeln. Wirtschaftlich ist die Einwanderung in Gewinn – und das muss sie auch sein, um akzeptiert zu werden. Zu beschreiben, dass es auch Zuwanderer gibt, die schlechte Job – Perspektiven haben ist kein Rassissmus, sondern einfach die Wirklichkeit. Auch für diese Leute, und das schreibt der Autor ja auch, müssen Perspektiven geschaffen werden. Und diese Perspektiven lassen sich am ehesten finden, wenn die Wirtschaft wächst. Die meisten Menschen, auch Migranten, wollen nun einmal aus guten Gründen mehr Wohlstand und keine gerechte Verteilung von Armut.

  12. Ja, der Beitrag argumentiert mit dem Sprachgebrauch der „Ökonomisierung von Einwander_innen“ mit dessen Logik um dabei einige der Schwachstellen dieser aufzuzeigen. Die Kritik von Monitor, sibiuaner, Daniel Kulla und Sakine ist bei uns angekommen. Es steht aber in den Beitrag nirgends, dass die Publikative das Konzept der Aufteilung von zugewanderten Menschen in für den Arbeitsmarkt bzw. für das Sozialsystem nützlich und unnützlich Menschen befürwortet oder übernimmt. Dennoch kann daraus gezogen werden, dass sich „über die echte Armutsmigration […] zurecht Sorgen gemacht [wird]“. Es dient aber nicht der sachlichen Debatte, wenn dabei übersehen wird, dass wir diese Kritik bereits in früheren Artikeln aufgegriffen haben.

    Wir behaupten nicht, dass dieser Beitrag eine umfassende Rassismuskritik darstellt, aber wir sehen in dem Artikel unseres Gastautors Bauer, einen guten Beitrag den grassierenden Mainstream-Rassismus anhand seiner eigenen Zahlen ad absurdum zu führen. Der deutsche Städtetag besteht nach wie vor, selbst auf Nachfrage, auf seine behaupteten Zahlen, die in diesem Artikel widerlegt werden. Allein das Verbreiten der von Bauer genannten Zahlen ist aktive Aufklärung. Ja, Rassismus kann auch über diesen Beitrag hinaus kritisiert werden, aber ist es deshalb falsch, Kritik so zu äußern, dass diese von den Kritisierten auch verstanden wird? Ist es nicht sinnvoller, direkt die befürwortende neoliberale Berichterstattung zur Einteilung von Menschen in ihrer ökonomischen Verwertbarkeit – wie beispielsweise in der Bild oder der FAZ – zu kritisieren, als hier innerlinke Diskussionen zu führen?

  13. Dieser Artikel kritisiert den Rassismus nicht und liefert auch keine Argumente gegen Rassismus, sondern gibt dem Rassismus der Leute Recht.

    Indem er auf die rassistische Sorge ‘die Ausländer belasten die Sozialkassen und tragen nichts bei’ entgegnet:

    “Bei diesen Zuwanderern handelt es sich häufig um Menschen mit Berufen, die wir in Deutschland dringend benötigen”

    gibt der Artikel dem rassistischen Maßstab ‘die Ausländer gehören zunächst einmal nicht nach Deutschland’ ganz prinzipiell Recht, ebenso wie dem patriotischen Anspruch ‘wenn die Ausländer schon in Deutschland sind haben sie Deutschland zu nutzen’. Er stimmt den Rassisten also darin zu, dass es eine berechtigte und verständliche Sorge sei, dass arme Leute nach Deutschland kommen und das dieser Zustand zu verhindern sei (“Die Freizügigkeit innerhalb der EU kann neben vielen Vorteilen eben auch dazu führen, dass arme Menschen nach Deutschland kommen, die das deutsche Sozialsystem belasten”). Der Artikel beruhigt die Rassisten aber damit, dass es noch nicht so weit sei, dass dieser, Zustand erreicht wäre.

    Der Artikel geht sogar so weit den Rassisten zuzugestehen, dass “durch die europäische Freizügigkeit” ein solcher Zustand droht und beteiligt sich konstruktiv an der Debatte wie man das verhindern kann, dass die unnützen Ausländer draußen bleiben, ohne zu verhindern dass nützliche Ausländer nach Deutschland kommen.

    “Gerade in einer solchen Situation sollte man sich jedoch die Struktur der Zuwanderung aus den neuen EU-Mitgliedstaaten genau ansehen, um daraus eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu entwickeln.”

  14. Harald

    Die berechtigten Forderungen an Zuwanderer, für den Lebensunterhalt ihrer Familien selbst durch ihre berufliche Tätigkeit aufzukommen, mit Rassismus in Verbindung zu bringen halte ich für realitätsfern und absurd. Wir leben nunmal nicht im Schlaraffenland- alles, was verteilt werden soll, müssen unsere Menschen erarbeiten.
    Länder wie Kanada,Australien, USA stellen solche Forderungen und werden auch nicht mit Rassismus belegt. Wir brauchen dringend ein Zuwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild.
    Die Möglichkeit des Bezug von Sozialleistungen in einem anderen EU-Land, ohne dort gearbeitet zu haben, halte ich für einen Fehler- er zerstört die Akzeptanz des Solidaritätsgedankens.

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