15 Kommentare

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  1. münchhausen

    “Das Fernbleiben unserer lieben Politiker zeigt eindeutig: Freie Meinungsäußerung darf es nicht geben.”

    Die Meinungsfreiheit des Einen nimmt die Anderen nicht in die Pflicht, dem Einen auch zuzuhören.

    Dass Pawelka die Reden halten darf, dürfte wohl Beweis genug dafür sein, dass die freie Rede in der BRD geschützt wird. Zur Wahrung der Meinungsäußerungsfreiheit müssen nicht noch Politiker als Kronzeugen der Grundrechtsausübung herhalten. Von der Meinungsfreiheit geschützt wird übrigens auch die kritische Meinung über andere Meinungen. Die Meinung der Politikerinnen und Politiker, sich diesen revisionistischen Schwachsinn nicht antun zu müssen und fernbleiben zu können, ist ein ebenso zu schützendes Rechtsgut.

  2. HenningM

    @ gallendieter

    Gotcha!
    “… zweifellos, damit man selbst im hellsten Weiß strahlen (und die anderen belehren) kann.” Bitte den Zusatz in Klammern beachten! Da hilft auch ein verunglückter Ausspruch der überschätzten H. Arendt nix.

  3. gallendieter

    @ HenningM: Es geht mir gar nicht darum Sie ins Tiefschwarz (Braun) zu stellen, dass tun sie schon selbst in dem sie anderen Dinge unterstellen und sich selbst in die beliebte Operrolle fügen (von Gutmenschen belehrt)und wenn jemand etwas schreibt was Ihnen nicht passt gleich als “manichäerhaft” bezeichnet. Ähäm, das ist ja eine nette Premiere hier. Was die Belehrung anbelangt will ich sie gerne zitieren: “So funktioniert das nicht. Ich bin durchaus kein “unverbesserlicher Revanchist”
    Auch hier wieder die Frage wer belehrt hier wen?
    Zu dem Thema auch eine Frage: Was ist denn ein verunglückter Ausspruch? Wenn ich jemand wörtlich zitiere wäre ein Unglück nur, wenn ich diejenige falsch wiedergeben würde. Was Hannah Arendt anbelangt habe ich keinen persönlichen Nutzen, wenn sie überbewertet wird. Politisch habe ich durchaus Differenzen. Ich finde es für eine Diskussion nur hilfreich, wenn nicht persönliche Meinung und Inhalte auf die ein Bezug hergestellt wird miteinander vermischt werden.
    Die Autorinnen und Autoren hier und ich auch haben eine hohe Schmerzgrenze was Diskussionen anbelangt (Siehe Diskussion zu unsere Mütter unser Väter)Ich bin auch in der Lage verschiedene politische Meinungen einzuordnen und würde nicht gleich alles was nicht meine Meinung ist als tiefschwarz bezeichnen. Ich bin auch in der Lage zu unterscheiden wer denn gerne die Extremismuskeule schwingt und mit welchem Hintergrund.
    Euch was die vertriebenen Verbände anbelangt bin ich in der Lage zu unterscheiden und nicht alles in einen Topf zu werfen. Da gibt es Verbände, die auch mehr Kultur betreiben als Politik. Natürlich sind die meisten konservativ und dass Erlebnisse auch das Denken und Handeln beeinflussen will ich auch nicht außen vor lassen.
    Aber kommen wir doch mal an das Pudels Kern die Grundthese des Artikels eine Hinterfragung weshalb das Deutschlandtreffen der Schlesier mit Landesmitteln gefördert wird und keine Extremismusklausel unterschreiben muss. Herr Gesing fügt x-Beispiele an weshalb er das kritisch sieht. Für diese Beispiele sind sie anscheinend völlig beratungsresistent. Was ist denn nun ihre Meinung dazu? Finden Sie es gut, dass 50.000 EUR aus Landesmitteln für die Veranstaltung von Vertriebenen gesponsort werden, die in der Vergangenheit durch rechte Politik und eine Toleranz für rechte Gewalt aufgefallen sind?

    Einen Gedankengang möchte ich noch ergänzen. In Hannover werden Gelder locker gemacht für Veranstaltungen von Flüchtlingen aus dem zweiten Weltkrieg, die längst eine Heimat gefunden haben in Deutschland. Ihnen wird der rote Teppich ausgerollt. Wenn sie politisch aktiv werden stört das überhaupt nicht. Über die Inhalte reden wir gar nicht.
    Wenn aber aktuelle Flüchtlinge verschiedener Kriege, die auch von der deutschen Politik verursacht sind politisch aktiv werden, dann gibt es Knüppel und Pfefferspray. Deren Kundgebungen und Versammlungen werden verboten oder behindert. Weshalb dieses Ungleichgewicht? Sind die schlesischen Flüchtlinge der45er etwa bessere Menschen als Flüchtlinge aus Afghanistan, Libyen oder sonstwo im Jahr 2013? Anscheinend ja. Instituitinoller Rassismus ist das.

  4. horst

    @ Henning M
    ” zweifellos, damit man selbst im hellsten Weiß strahlen (und die anderen belehren) kann.”
    Und das kommt ausgrerechnet von jemandem, der andere darüber belehren will, wass Extremismus ist und sich dazu irgendwas aus den Fingern saugt.

  5. gallendieter

    @ HenningM: Fragt sich nur von wem Hannah Arendt überschätzt wird?
    Welche Zigarettenmarke sie wohl geraucht hat? Wenn es nach Ihnen geht wohl Reval … (Ostpreussische Bezeichnung von Talinn)

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