35 Comments

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  1. Sachlich

    @ Anonymous:

    Hm, meiner Wahrnehmung nach kam und kommt durchaus auch Kritik von anderer Seite, bsp. von DIE LINKE. Meine Haltung zum Afghanistan Krieg ist übrigens eine ambivalente, da ich durchaus auch Stimmen aus dem Land gehört habe, die Unterstützung durch den Westen gefordert haben. Militärische Hilfe ist aber nicht der richtige Weg gewesen – meiner Ansicht nach. Aber ich glaube auch, eine Debatte darüber würde vielleicht den Rahmen sprengen – ich wollte das nur gern verdeutlichen.

    Ich muss zugeben, ich kann Ihnen bei Ihrem zweiten Punkt nicht ganz folgen. Da ich ja Ihre Prämisse nicht teile, würde ich Ihnen auch bei diesem Punkt nicht vorbehaltlos zustimmen, allerdings weiß ich auch nicht ganz, was Sie mit “festbeißen an ursprünglich harmlosen Begriffen” meinen.

    Das Hate Speech Konzept unterstütze ich ebenfalls nicht, da es keine inhaltliche Diskussion oder Kompromisse zulässt. Aber wie gesagt, ich wäre froh, wenn Sie mir Ihren Gedankengang noch einmal erläutern könnten, ich bekomme das alles nicht so zusammen.

  2. Anonymous

    @sachlich
    -“Ich weiß, dass er damit nicht töten meinte”-wenn das bekannt ist, kann Elsässer auch keine Freude oder Begeisterung am “Niedermetzeln” vorgeworfen werden

    -“Und bzgl. der Fußball-Geschichte: ja, das Ganze klingt aus dem Kontext gerissen”~Wozu der Griff in die Trickkiste? Es lassen sich genügend andere Formulierungen finden, die nicht “entkontextualisiert” werden müssten.

    Der Hinweis auf “Hate-Speech”

  3. Sachlich

    War das auf mich bezogen oder auf den Autor des Artikels? Ich habe nie behauptet, dass Elsässer “begeistert” von den Tötungen war.

    Jedoch: ich bleibe bei meiner Ansicht, dass die Formulierung “in den Darkroom befördern” (was Elsässer ja explizit begrüßt) hochgradig unangebracht ist. Die willkürliche Verfolgung von politischen Gegenern zu begrüßen ist schon wirklich unangemessen (selbst wenn er damit “nur” die Verhaftung derselbigen meint), so etwas aber auch vor dem Hintergrund der Toten zu sagen, ist einfach nur geschmacklos. Jemanden zu beglückwünschen, der für Diskrimierungen, Verhaftungen und Tote verantwortlich ist…man darf wohl erwarten, dass man sich vorher mit dem Hintergrund auseinandersetzt, bevor man so etwas schreibt – dementsprechend gehe ich davon aus, dass Elsässer darüber Bescheid wusste, als er das geschrieben hat.

    Es ist einfach nur absolut taktlos, jemanden dazu beglückwünschen, dass er hart gegen “Discomiezen, Teheraner Drogenjunkies und die Strichjungen des Finanzkapitals” vorgegangen ist, während Leute sterben. Was für eine unglaubliche Frechheit das gegenüber allen Leuten ist, die dabei Freunde, Verwandte verloren haben.

    zu 2.
    Da haben Sie recht. Ich finde aber, dass die Aussage auch im Kontext schwierig ist.

    Kleine Anmerkung noch: warum schreibt Elsässer eigentlich “Ahmidenedschads”? Wenigstens den Namen seines Helden sollte er richtig schreiben. Aber das nur als kleiner Schmunzler am Rande.

  4. Anonymous

    @sachlich
    mit dem Namen hat er geschlampt. ganz klar.(Oder alle anderen schreiben ihn falsch und die “richtige Übersetzung” ist nur Insidern bekannt) Kann mir auch vorstellen, das er mit seinem Nachfolger nicht so einverstanden ist………..

  5. Uri Degania

    Noch ein Nachtrag – ein weiteres Indiz dafür, wie “erfolgreich” die Volksfront-Politik des rechtsradikalen Elsässer ist:

    “Holger Apfel, NPD-Vorsitzender im Sächsischen Landtag, lobte die Initiative. Er nannte Elsässer einen „Eisbrecher, der auf nationaler Grundlage den Dualismus von rechts und links durch die Schaffung einer antiglobalistischen und antiimperialistischen Gerechtigkeitsbewegung überwinden will“.”

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/sarrazin-herman-und-co-veranstalter-wuenscht-der-afd-glueck-auf/8748374-4.html

    Na, da sage noch jemand, dass die emsigen Bemühungen des modernen Neo-Nazi-Sympathisanten Elsässer keine Erfolge hätten…

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