23 Kommentare

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  1. max

    Lieber Patrick,

    ich empfehle meinerseits, die Kommentare unter dem von Dir empfohlenen taz-Artikel zur Lektüre.
    Der Artikel passt überhaupt nicht “sehr gut zur Debatte”. Er passt in der Schlichtheit seiner Problemanlayse (“Dabei ist es eigentlich ganz einfach”) hingegen gut in Dein schablonenhaftes Weltbild. Das ist jedoch nicht das gleiche. Dass er deiner Meinung entspricht wundert mich allerdings nicht.

    Das ist ein etwas skuriler Dialog hier …

  2. Moin Max,

    das ist halt das Internet. Gesicht zu Gesicht würde man sich halt freundlich die Meinung geigen, und dann vielleicht das Thema oder die Straßenseite wechseln. ;-)

    Ich denke, die Positionen sind deutlich geworden, ohne Diskussionen und Streit wäre das Leben doch langweilig.

    In diesem Sinne schönen Abend,
    Patrick

  3. Frank

    Natürlich ist die USA immer der Bösewicht. Ich erinnere mich aus meiner Kindheit, wie viele alte Nazis immer wieder auf „den Amerikaner“ schimpften, der sich doch lieber mit „uns“ gegen „den Russen“ hätte stellen sollen. Das braune Pack hatte nichts begriffen.

    Genau den gleichen Hass auf die Amerikaner, auf die all das Böse versucht wird zu übertragen, dass unsere Väter und Großväter auf dem Kerbholz haben, verbreiten nun manche Kinder und Kindes-Kinder der alten Nazis. Die sind nur clever und verbreiten ihren Hass unter der linken Tarnkappe, um sich die gesellschaftliche Reputation nicht zu verderben.
    Und die alten Nazis können sich auf die Schenkel klopfen (ist doch noch was draus geworden aus den Revolutzer-Sprösslingen).

    In einem Krieg, wie in Syrien ist es für die politisch Verantwortlichen, die die Fähigkeit hätten einzugreifen, nicht möglich ohne Versäumnis und Schuld zu bleiben. Die Verantwortlichen könnten handeln oder nicht handeln, sie werden so oder so Versäumnis oder Schuld auf sich laden. Wer da den einzig wahren Pazifismus raushängen lässt, der geht für seine Ideologie über Leichen.

    „Kriech is niemals ne Lösung“ heißt es dann im alternativen Dummdeutsch und „Kriech“ ist für solche Leute noch lange nicht, wenn schon über 100000 Menschen abgeschlachtet wurden oder Giftgas schluckten. „Kriech“ ist immer erst dann wenn die USA eingreifen oder Israel sich zur Wehr setzt. Das ergibt sich bei vielen Deutschen zwangsläufig aus dem 6. Juni 1944.
    Wie sieht es nach über 100000 Toten in Syrien und nach Giftgas Einsätzen in Syrien bei uns „auf der Straße“ aus und wie sah es bei uns „auf der Straße“ aus, als Bush Sen 1991 Saddam Husseins Truppen aus Kuwait vertrieb? Wie sieht es nach über 100000 Toten in Syrien und nach Giftgas Einsätzen in Syrien bei uns „auf der Straße“ aus und wie sah es bei uns „auf der Straße“ aus, als Israel sich nach endlosem Raketenterror mit einer Militäroperation gegen Einrichtungen und Mitglieder der Hamas im Gazastreifen zur Wehr setzte?

    Der deutsche Spruch „Nie wieder Krieg“ ist in dieser deutschen Mentalität nicht etwa eine Konsequenz aus dem von den Nationalsozialisten begonnenem Krieg, sonder eine Konsequenz aus dem Kriegseintritt der USA, mit dem die Alliierten die Nationalsozialisten nieder gerungen haben. Mit dieser „Demütigung“ haben die Kinder und Kindes Kinder der Nazis das gleiche Problem wie die alten Nazis selbst.
    Ach ja, diejenigen aus der moralischen Herrenrasse, die ihre Ärsche nicht hochbekommen haben als der Präsident des Staates Israel Shimon Peres im Deutschen Bundestag am 27. Januar 2010 darüber berichtet hat, wie seine Familie in einer hölzernen Synagoge in Wiszniewo von den Nationalsozialisten verbrannt wurde, wissen natürlich genau, dass Obame und die USA immer nur Böses im Schilde führen, wie Frau Buchholz schreibt:

    „Obama geht es nicht um die Menschen in Syrien, sondern um eine Demonstration der militärischen Stärke der USA.“

    Hier nachzulesen: http://christinebuchholz.de/2013/08/26/nein-zu-einem-us-angriff-gegen-syrien/

    H.M. Broder hat recht: „Die Deutschen werden den Amerikanern niemals verzeihen, dass sie unser Land von den Nazis befreit haben.“

    Und wenn Leute die Wahrheit schreiben, das sind dann die „Antideutscher“. Was für ein Blödsinn.

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