8 Kommentare

  1. urideg

    Eine gute Studie über einen weiteren antisemitisch-esoterischen “Montagsdemonstranten”, Demo Berlin: Ralf Schurig (Aachen), in exemplarischer Hinsicht. Dehm und Schurig: Da wächst zusammen, was zusammen gehört:
    http://montagsquerfrontwatch.blogsport.de/2014/04/17/ralf-schurig-schamane-lebensberater-und-holocaustverharmloser/

    Hier einige Auszüge Schurigs Traktate, die zum Teil auf Schuldabwehr ausgerichtet sind:

    (…) „Kurz meine Meinung zu den Juden, damit hier garkeine Missverständnisse auftreten. Ich mag Juden generell. Diejenigen, die mir begegnet sind, waren alles freundliche, hilfsbereite Bürger und sie zu hassen würde mir im Traum nicht einfallen. Wogegen ich aber bin, sind Zionisten, die sich weltweit an die Hebel der Macht gesetzt haben und nun nach Gutdünken Politik, Börse und, wie beim SPON, auch die Medien nach ihrer Pfeife tanzen lassen. Insofern mag der Vorwurf des Antisemitismus in Deutschland gerechtfertigt sein, wo viele Deutsche einfach nicht diese Differenzierung vornehmen. Von einer unbegründeten Skepsis oder einem unbegründeten Hass kann aber keine Rede sein.“ (…) „Ich habe nie einem Juden etwas getan und doch muss ich mir diese ganzen Vorurteile anhören? Nein, ich bin kein Antisemit aber viele Juden sind antideutsch und das muss auch mal gesagt werden dürfen.“ (…)
    „Sie“ [die Zionisten] „haben das Volk der Palästinenser verfolgt, vertrieben und Viele dabei getötet. Ob die Zionisten dazu ein Recht hatten, weil man in Deutschland Juden verfolgt hat, ist etwas worüber man nicht debattieren muss. Schon schlimm genug, dass in Deutschland Juden verfolgt und getötet wurden. Noch viel schlimmer jedoch, dass die Zionisten diesen Umstand als Tarnkappe für den eigens angezettelten Genozid verwendet haben und noch heute verwenden.“ (…)

    aus: „Antisemitismus in Deutschland“, von „Freak-Raphael“, bürgerlich Ralf Schurig, 05.12.2012″

  2. urideg

    Nun wird´s wirklich gefährlich: Diether Dehm dichtet nun, in eigener Sache, in grässlicher Tradition:

    Chagrin-Lederer

    Seine Aufseher schob das Machtgeflecht
    als Chagrin-Lederer in unsre Partei
    da machen sie gute Leute schlecht
    und sind sehr kreativ dabei

    Niemand wagt mehr: „es lebe die Marktwirtschaft!“
    aber: „Der Sozialismus ist Mist!“
    kein Lob, wenn die NATO Menschen hinrafft
    wer`s kritisiert, aber, ist „ein Sexist“…

    http://www.taz.de/Streit-bei-der-Linkspartei/!140516/

  3. urideg

    Ein vorzüglicher Beitrag aus der Schweizer NZZ über die “Neue deutsche Rechte” bzw. die “Montagsdemonstranten”:
    http://www.nzz.ch/international/gegen-juden-kiew-und-kondensstreifen-1.18326895?utm_content=buffercb416&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=buffer

    Ein Auszug hieraus: “Dass einige Linke neugierig ins andere Lager schielen, versteht sich. Rechtsextreme träumen schon lange von einer «Querfront» – wenn sie gegen Amerika, Juden, das Kapital und die EU hetzen, wissen sie sehr wohl, dass viele Linke genauso denken. Und tatsächlich haben Mitglieder der Linkspartei um den Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko bereits dazu aufgerufen, sich an den neuen Mahnwachen zu beteiligen. Diether Dehm, einst Stasi-Mitarbeiter, heute Bundestagsabgeordneter, hatte im April kundgetan, er glaube, die deutschen Medien seien von amerikanischen Geheimdiensten gesteuert. Nun ahnt er das Entstehen einer neuen antirassistischen und emanzipatorischen Antikriegsbewegung. Das hat gemässigtere Linke auf die Barrikaden gebracht. Der Abgeordnete Stefan Liebich etwa hat eindringlich davor gewarnt, sich mit den «sehr zweifelhaften» Standpunkten der neuen Aktivisten gemein zu machen.”

  4. urideg

    Die Querfront zwischen esoterisch angehauchten Antisemiten und MdBs. der Linken scheint weiter zu gehen.
    Otmar Steinbicker, ehem. Vorsitzender des “Aachener Friedenspreis”, weist auf facebook auf ein treffen zwischen Duhms engem Mitstreiter, dem Linken MdB Hunko (Aachen) und dem Ralf Schurig (Aachen) hin, der sich mehrfach in Berlin als Hauptredner und Mitveranstalter der “Montagsdemonstrationen” präsentierte (zu Schurig: http://montagsquerfrontwatch.blogsport.de/2014/04/17/ralf-schurig-schamane-lebensberater-und-holocaustverharmloser/)

    O. Steinbicker: “Querfront Aachen!
    Nach glaubwürdigen Informationen aus verschiedenen Quellen gab es am gestrigen Freitag Abend ein Treffen im privaten Kreis, an dem Herr Hunko, Aachener MdB der Partei “Die Linke”, und Herr Schurig von der Berliner Zentrale der Montagsmahnwachen teilnahmen. Dieses Treffen fand in Aachens Nachbarstadt Würselen statt. Nach übereinstimmenden Informationen von Teilnehmern dieses Treffens wurden dabei keinerlei Differenzen thematisiert, sondern nach gemeinsamen Aktionsmöglichkeiten gesucht.
    Ich kann nur allen Demokratinnen und Demokraten in diesem Lande raten, äußerst wachsam zu sein!”

  5. Mats

    Der NZZ-Artikel ist nicht “vorzüglich”, wie “urideg” behauptet, sondern oberflächlich und tendenziös. Für sachliche Artikel über das linke politische Spektrum (ob in Deutschland oder in der Schweiz) ist man bei der NZZ ohnehin an der falschen Adresse.

    Außerdem enthält der Artikel mindestens eine Falschmeldung:

    “Diether Dehm, einst Stasi-Mitarbeiter, heute Bundestagsabgeordneter, hatte im April kundgetan, er glaube, die deutschen Medien seien von amerikanischen Geheimdiensten gesteuert.”

    Siehe:

    http://www.publikative.org/2014/06/09/die-linke-goes-friedensdemo/comment-page-1/#comment-193531

  6. Mats

    Hallo Urideg,

    haben Sie auch mehr zu bieten als “Verschwörungstheorien”?!

    Sie debattieren offenbar nach dem Motto: wer zuerst “Verschwörungstheorie” ruft, hat gewonnen.

    Das ist schwach.

    Mein Rat: lesen Sie, denken Sie nach und überlegen Sie, wo der Fehler im NZZ-Artikel liegt.

    Ich bin gespannt, ob Sie beim zweiten Versuch zur Erkenntnis kommen. ;)

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