Iran
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Die Debatte um die Liste des SWC dreht sich mittlerweile zumeist um Broder oder die angebliche Absurdität des Vorwurfs, der Verleger und Kolumnist Jakob Augstein sei “Antisemit”. Die Frage ist aus unserer Sicht allerdings viel eher, ob Augstein antisemitische Ressentiments in seinen Texten benutzt oder zur Förderung derselben beträgt. Daher veröffentlichen wir noch einmal Zitate aus seinen Texten, die wir mit Fundstellen aus dem “Bericht des unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus” konfrontieren.
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Mit einem symbolischen Angriff auf die iranische Botschaft in Berlin hat eine Gruppe von etwa 30 Oppositionellen auf Menschenrechtsverletzungen in dem Land aufmerksam machen wollen. So starb ein Blogger Anfang November in Haft mutmaßlich an den Folgen von Folter. Zudem wurde die inhaftierte Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotudeh am 15. Tag ihres Hungerstreiks isoliert. In Berlin gab es am Abend eine Solidaritätsdemonstration für die Oppositionellen.
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Hunderte Raketen haben Palästinenser in diesem Jahr auf Israel abgefeuert, nun schlug Israel zurück, tötete den Militärchef der Hamas. Das Deutschlandradio und der Focus sprechen von “Mord” – und im Netz lassen Israelfeinde ihrem Hass freien Lauf – doch ernten sie mittlerweile mehr Widerspruch. Einer kassierte nun offenbar eine Anzeige.
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Etwa 600 Antisemiten haben sich in diesem Jahr am „Al Quds”–Marsch in Berlin beteiligt. Es handelt sich um eine jährliche Propagandaverstanstaltung für das iranischen Regimes und seine Apologeten, die Israel mit Vernichtung bedrohen. Da dürfen deutsche Nazis nicht fehlen.
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Michael Lüders, der bei TV und Hörfunk als vielgefragter Interviewpartner agiert, präsentiert sich in seinem jüngsten Buch „Iran: Der falsche Krieg. Wie der Westen seine Zukunft verspielt“ als Querdenker. Er stellt Gewissheiten in Frage, liefert unorthodoxe Argumente und etabliert im lockeren Erzählstil „Gegenöffentlichkeit“. „Unbedingt lesenswert“ ruft uns der Deutschlandfunk zu. Ich habe es gelesen und halte es ebenfalls für preisverdächtig – allerdings in der Kategorie „Märchenbuch“.
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Die Mitglieder des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe haben sich mit dem vom Tode bedrohten iranischen Musiker Shahin Najafi nun doch noch solidarisch erklärt. Najafi hatte in einem Lied Kritik an der iranischen Regierung geübt. Das iranische Regime setzte ihn daraufhin auf eine Todesliste.
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Manchmal magisch – manchmal ironisch – immer politisch: Amir Hassan Cheheltans „Amerikaner töten in Teheran“. Eine Rezension von Marjan Parvand.
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Er ist 31 Jahre alt, lebt in Köln und rappt, seine Texte sind politisch. Das hat Shahin Najafi jüngst ein Todesurteil eingebracht – der Großajatollah in Teheran ruft zum Mord auf. Die deutsche Öffentlichkeit reagiert seltsam teilnahmslos auf die Drohungen.







