Offener Brief an die EU: “Ungarn politisch in Gefahr!”

In Budapest bestimmen künftig Rechtsextreme das Geschehen am Theater Uj Szinhaz: Der neue Intendant Csurka und sein Theaterdirektor Dörner wollen mit der “krankhaften liberalen Hegemonie” Schluss machen. Nur ein alarmierendes Ereignis aus Ungarn. In Österreich haben mehrere Journalistinnen einen offenen Brief an die EU geschrieben – und von der Gemeinschaft endlich eine klare Position gegen die Orban-Regierung. Die Pubilative dokumentiert den Offenen Brief.

Rechtsextreme Jobbik siegt bei Bürgermeisterwahl

Der Kandidat der rechtsradikalen Jobbik-Partei, Oszkar Juhasz, hat am Sonntag in der ungarischen Ortschaft Göngyöspata die Bürgermeisterwahl gewonnen. Juhasz gewann laut TT.com mit 33,8 Prozent der Stimmen. Damit schlug er bei einer Wahlbeteiligung von 60 Prozent die angetretene stellvertretende Bürgermeisterin, Marika Matalik, sowie Tamas Eszes, den Leiter der rechtsradikalen Organisation „Schutzmacht“. Nach dem Wahlsieg des … [Weiterlesen...]

Ungarn: Neonazi hackt Freundin Hakenkreuz auf den Rücken

Ein früheres Mitglied der rechtsextremen “Ungarischen Garde”, dem paramilitärischen Arm der Jobbik-Partei, ist einem Bericht des schwedischen Magazins Expo zufolge zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Der Rechtsextreme hatte demnach im Jahr 2009 seine Lebensgefährtin brutal ermordet. Er soll seinem Opfer mit einem Messer ein Hakenkreuz auf den Rücken gehackt und ihre Leiche in eine … [Weiterlesen...]

Europäische Rechtsextreme tagen in Japan

In Japan geht am 18. August 2010 ein einwöchiges Treffen von Rechtsextremen aus Europa und Asien zu Ende. Nach Angaben der schwedischen Zeitschrift Expo nahmen daran Vertreter aus mehreren europäischen Ländern teil, unter anderem seien Mitglieder des Front National (Frankrike), der British National Party (UK), von Jobbik (Ungarn), der Fiamma Tricolore (Italien), des Vlaams Belang (Belgien) sowie der Partido Nacional Renovador (Portugal) nach Fernost gereist. Aus Schweden sei kein Rechtsextremer dabei, schreibt Expo, auch aus Deutschland gibt es keine Teilnehmer.

Ungarische Paras und deutsche Neonazis

Ungarns älteste Neonazi-Gruppe, die Magyar Nemzeti Arcvonal (MNA, Ungarische Nationale Front), ist Anfang der vergangenen Woche ins Visier von Polizei und Geheimdienst geraten. Auslöser war ein Beitrag der jungen Welt vom vergangenen Samstag. Unter dem Titel „Liquidierung als Ziel“ hatte sie sich auf ihren Themenseiten mit der steigenden Gewaltbereitschaft der rechtsextremen Szene in Deutschland und Europa befasst.

Publikation: Europa im Visier der Rechtsextremen

Frisch aus dem Druck ist diese Publikation, in der Wissenschaftler, Politiker und Journalisten eine umfassende Analyse über die Strategien der extremen Rechten in ganz Europa und darüber hinaus geben. Die Publikation analysiert die Bestrebungen der rechtspopulistischen und rechtsextremistischen Gruppierungen und Parteien, im nächsten Europaparlament eine neue rechtsextreme Fraktion zu gründen. In acht Kapiteln sowie mit … [Weiterlesen...]