Sachsen-Anhalt
Allgemein, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Wahljahr 2011
Gewohnt souverän hat die NPD auf die Wahlpleite in Baden-Württemberg reagiert. Einmal mehr vermutet man Wahlbetrug – ohne einen einzigen handfesten Beweis vorlegen zu können. Bei der Ursachenforschung ließ sich die Partei auch etwas ganz besonders originelles einfallen: Die Wähler waren einfach zu dumm.
Von Patrick Gensing
Während der NPDler Frank Franz …
Allgemein, Kein Ort für Neonazis, Sachsen-Anhalt, Wahljahr 2011
Die NPD ist in Sachsen-Anhalt an der Fünf-Prozent-Härde gescheitert. Dies wurde von den demokratischen Parteien mit Erleichterung quittiert. Dennoch dürfe man sich nicht zurücklehnen, so die altbekannten Appelle, von denen in wenigen Tagen niemand mehr etwas hören will. Die NPD gibt derweil Durchhalteparolen aus – und schiebt die Schuld für …
Allgemein, Fundstücke, Sachsen-Anhalt, Wahljahr 2011
Da die Reaktionen aus der NPD auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt einmal mehr ziemlich langweilig ausfallen dürften (Wahlfälschung, Medienpropaganda, alle sind gegen uns – warum nur?), hat der Neonazi-Kader Christian Worch eine interessante Analyse veröffentlicht. Er interpretiert das Wahlergebnis nicht als Misserfolg, sondern kritisiert die Großmäuligkeit der NPD, welche sieben Prozent plus x erreichen wollten.
Allgemein, Hintergrund, Kein Ort für Neonazis, Sachsen-Anhalt, Wahljahr 2011
Die NPD hat ihr Ziel bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt deutlich verpasst: “Sieben Prozent plus x” sollten am Ende über dem braunen Balken auf den Fernsehschirmen leuchten, am Sonntagabend verkündete der Landeswahlleiter “nur” 4,6 Prozent für die Rechtsextremen. Die Analyse zeigt: Besonders in den Städten war die NPD schwach, stärkere Ergebnisse auf dem Land konnten dies nicht ausgleichen.
Allgemein, Sachsen-Anhalt, Wahljahr 2011
Anhänger der NPD haben auf die ersten Hochrechnungen, welche die NPD unter fünf Prozent sehen, wie gewohnt reagiert: Mit Beleidigungen und Pöbeleien – sowie Verschwörungstheorien. NPD-BLOG.INFO hat den Facebook-Chat des MDR beobachtet – und dokumentiert hier Kommentare von NPD-Fans – oder Leuten, die möglicherweise mit der Partei sympathisieren.
Allgemein, Headline, Kein Ort für Neonazis, Sachsen-Anhalt, Wahljahr 2011
Die NPD wird nicht in den Landtag von Sachsen-Anhalt einziehen. Hochrechnungen vom Abend zufolge landete die Partei bei etwa 4,7 bis 4,8 Prozent der Stimmen. Die NPD hatte als Ziel mindestens sieben Prozent ausgegeben. Ausschlaggebend für das Scheitern dürfte die gestiegene Wahlbeteiligung sein. Jüngste Umfragen hatten die NPD bei rund fünf Prozent der Stimmen gemessen.
Allgemein, Headline, Kein Ort für Neonazis, NaziLeaks, Sachsen-Anhalt, Wahljahr 2011
Die Berichte über das Forum der “Freien-Freunde” hat ein ganzes Neonazi-Netzwerk im Internet verschwinden lassen. Nachdem tagesschau.de den NPD-Spitzenkandidaten Heyder mit Fragen zu “Junker Jörg” konfrontiert hatte, ging nicht nur “Freie-Freunde.de” offline – auch das “Deutsche Kolleg” und andere rechtsextreme Seiten sind nicht mehr zu erreichen. Derweil bestätigte ein “Freier-Freund”, dass Heyder auf gemeinsamen Reisen der Truppe dabei war.
Allgemein, NaziLeaks, Sachsen-Anhalt, Wahljahr 2011
Leugnen, beschimpfen, andere beschuldigen: So hat die NPD auf die Berichte über “Junker Jörgs” Äußerungen im Forum der “Freien Freunde” reagiert. Nun outete die Partei den Betreiber der Seite – und beschuldigte ihn, die Einträge manipuliert zu haben. Dumm nur, dass andere “Freie Freunde” zu ihren Einträgen standen – und …
Allgemein, Kein Ort für Neonazis, Sachsen-Anhalt, Wahljahr 2011
Die NPD warb in Sachsen-Anhalt moderat und bürgernah um Stimmen. Ihrem Spitzenkandidaten wird vorgeworfen im Internet zu Straftaten aufgerufen und Pläne zum Bau vom Bomben verbreitet zu haben. Da sich in Sachsen-Anhalt erfahrungsgemäß ein großer Teil der Wähler erst kurz vor dem Wahlgang für eine Partei entscheidet, ist es für die Auseinandersetzung mit der antidemokratischen und menschenverachtenden NPD noch nicht zu spät.
Allgemein, NaziLeaks, Sachsen-Anhalt, Wahljahr 2011
Nicht nur Pläne zum Bombenbau und schmierige Fantasien in Bezug auf Frauen hat “Junker Jörg” im Forum der “Freien Freunde” gepostet. Er verbreitete dort auch Hitlers “Mein Kampf”. NPD-Spitzenkandidat Matthias Heyder bestreitet derweil weiter, dass er als “Junker Jörg” die Einträge geschrieben hat. Dabei benutzte “Junker Jörg” sogar Heyders Email-Adresse …

