Genozid
Allgemein, Antisemitismus, Antiziganismus, Ausland, Einwanderung, Extremismus-Theorie, Fernsehen, Frankreich, Genozid, Geschichte, Konservatismus, Kultur, Medien, Nationalsozialismus, Neue Rechte, Polen, Russland, Ukraine
Im Begleitprogramm rund um den ZDF-Dreiteiler “Unsere Mütter, unsere Väter” talkte am vergangenen Dienstag eine illustre Runde in der ZDF-Sendung “Markus Lanz” über deutsche Geschichte und ihre (filmische) Aufarbeitung. Dabei wurde unter anderem behauptet, dass “Täter” und “Opfer” nicht zu unterschieden seien: Auch “viele Juden” seien Täter geworden, “um ihre eigene Haut zu retten.“
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Für ihren Dreiteiler “Unsere Mütter, unsere Väter” (UMUV) ernten Nico Hofmann und das ZDF von (fast) allen Seiten nichts als Lob. So spannend und gut inszeniert war der Zweite Weltkrieg in einer deutschen Fernsehproduktion vielleicht noch nicht zu sehen. Schade, dass der Film inhaltlich vor allem der Beweihräucherung deutscher Befindlichkeiten dient.
Allgemein, Antisemitismus, Antiziganismus, Genozid, Geschichte, Nationalsozialismus, Rassismus
Das United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) führt derzeit eine genaue Dokumentation aller NS-Lager und Ghettos durch. Die neuesten Ergebnisse zeigen, dass das Ausmaß des Lagersystems der Nationalsozialisten viel größer war, als bisher angenommen. Statt der vermuteten 7.000, gab es ungefähr 42.500 Zwangsarbeits- und Gefangenenlager, Konzentrationslager und Ghettos in Europa.
Allgemein, Ausland, Berlin, Genozid, Geschichte, Kolonialismus, Kultur, Literatur
Heute vor 128 Jahren endete in Berlin die so genannte Kongo-Konferenz, die auch als Berliner Afrika-Konferenz in die Geschichte einging. Die Konferenz markiert einen wichtigen Moment in der territorialen Aufteilung des afrikanischen Kontinents und der Konsolidierung kolonialer Herrschaft. In der deutschen Öffentlichkeit werden die Berliner Afrika-Konferenz und deren Folgen jedoch kaum erinnert – auch nicht im Deutschen Historischen Museum (DHM).
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Am 12. Januar 1904, heute vor 109 Jahren, griffen im zentralnamibischen Ort Okahandja, im damaligen Deutsch-Südwestafrika, Herero Kampfverbände ihre deutschen Unterdrücker an. Acht Monate später erklärten auch die Nama, eine im Süden der Kolonie lebende afrikanische Bevölkerungsgruppe, den deutschen Kolonialherren den Krieg. Der Konflikt dauerte bis 1908 und ist in die Geschichte als „Herero-Nama-Aufstand“ eingegangen. Er führte zum ersten Genozid des 20. Jahrhunderts.







